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Innovations Award 2017: StalkBuster von Kemper erhält Goldmedaille

Agritechnica Innovationspreis 2017 in Gold
© DLG
von am
02.10.2017

Die Mulcheinrichtung "StalkBuster" zerstört Maisstoppeln bereits beim Häckseln. Dafür erhält Kemper den Innovations Award 2017 in Gold.

Auf der Agritechnica werden auch in diesem Jahr wieder Produktneuheiten mit dem Innovations Award ausgezeichnet. Eine von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) eingesetzte Expertenjury wählte die Gewinner aus 320 zugelassenen Anmeldungen.

Mit dem Preis sollen wegweisende Innovationen in der Landtechnik besonders hervorgehoben werden. Für den im Maisgebiss integrierten Mulcher "Stalk Buster" erhält die Firma Kemper den Innovations Award 2017 in Gold.

Integrierter Mulcher gegen den Maiszünsler

Der Kemper StalkBuster ist der Jury zufolge die erste in den Mähvorsatz des Feldhäckslers integrierte, stoppelzerstörende Mulchtechnik. Damit wird das Gerät gegen den Maiszünsler aktiv, einem der wichtigsten Schädlinge im Silomaisanbau.

Neben Insektiziden und biologischen Mitteln ist eine der wichtigsten Bekämpfungsstrategien gegen den Zünsler die gründliche Zerkleinerung der Maisstoppeln, da die Überwinterung der Raupen in den Stoppeln erfolgt.

StalkBuster zerschlägt Stoppeln beim Häckseln

Die ins Schneidwerk integrierte Mulchvorrichtung zerschlägt diese Maisstoppeln, noch bevor sie vom Feldhäcksler oder Transportwagen niedergedrückt werden.

Diese rund 30 % für übliche Schlegelmulcher kaum erreichbaren Maisstoppeln stellen ein großes Reservoir für einen erneuten Befall im Folgejahr dar. Der Kemper StalkBuster ist damit eine technische Lösung, die einen sehr hohen praktischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Wert hat, so die Expertenkommission.

Geringer Leistungsbedarf, geringes Gewicht

Der StalkBuster hat nach Angaben der Jury sowohl einen verhältnismäßig geringen Leistungsbedarf als auch ein relativ geringes Gewicht. So ergeben sich für den vorschriftsgemäßen Straßentransport keine erweiterten Einschränkungen.

Die Maschinenfabrik Kemper GmbH & Co. KG finden Sie auf der Agritechnica 2017 in Halle 13, Stand C31.

Mit Material von DLG

Maisschäden nach Sturm Sebastian

Maisfläche im Lager
Herbststurm Sebastian verursachte teilweise massive Schäden in Maisbeständen. © Sören Diersing-Espenhorst
Schäden im Mais
Einige Landwirte berichten, dass bis zu 50 Prozent ihrer Maisbestände ins Lager gegangen sind. © Sören Diersing-Espenhorst
Umgeknickte Maispflanze
Mit bis zu 120 km pro Stunde fegte Sturmtief Sebastian über Norddeutschland und knickte die Maispflanzen um. © Sören Diersing-Espenhorst
Maisernte nach Sturm
Die Maispflanzen werden sich nicht mehr aufrichten. Um einen Totalausfall zu vermeiden, werden sie sofort geerntet. © Sören Diersing-Espenhorst
Abgeknickte und abgeerntete Maispflanzen
Im nördlichen Landkreis Osnabrück berichten Landwirte - Rinderhalter und Biogasanlagenbetreiber -, dass ein erheblicher Teil ihrer Maisbestände ins Lager gegangen ist. Sie müssen umgehend geerntet werden. Dies gestaltet sich schwieriger, da anscheinend nicht alle Maisgebisse die abgeknickten Pflanzen ernten können. © Sören Diersing-Espenhorst
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