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Mais

Mais jetzt begutachten und auf Krankheiten kontrollieren

von , am
12.09.2012

Die Zeit vor dem Häckseln kann für eine Begutachtung des Maisbestandes genutzt werden. Einige Ertragsdifferenzen lassen sich somit später besser erklären.

Derzeit reifen einige Bestände verstärkt ab und der obere Boden ist aufgrund der Witterung stärker ausgetrocknet. An Stengeln, Wurzeln und selten an Blattscheiden ist Rhizoctonia erkennbar. Häufig wird die Krankheit übersehen oder mit Stengelfusarium verwechselt.

Rhizoctonia verursacht vor allem in Kartoffeln und Zuckerrüben einen großen Schaden. Rhizoctonia hat einen großen Einfluss auf die Mais-Wurzelmasse, -lebensdauer und somit das TKG. Einige Sorten haben eine Rhizoctonia-Toleranz und im Falle eines Befalls eine gute Wurzelneubildung.

Turcicium-Blattflecken erkennenneues Feld

An den unteren Blättern deuten länglich, graugrüne Blattflecken auf die Krankheit Turcicium-Blattflecken (Helminthosporium) hin. Die Flecken gehen später ineinander über und beginnen zu nekrotisieren. In den letzten Jahren beschränkte sich der Befall mit Helminthosporium turcicium auf den Süden Deutschlands. Nun ist er auch in anderen Bundesländern zu finden.
 
Für den Befall sind hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 18 bis 25 Grad notwendig. Die Notwendigkeit einer Fungizidmaßnahme gegen beispielsweise Helminthosporium turcicium, Kabatiella zeae und Maisrost hängt stark von Standort, Sorte und Witterung ab. 
 

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