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Saat

Mais: Extreme Auflaufbedingungen und Aussaat unter Zeitdruck

Kleffmann Group/LWK NRW/Katharina Krenn/agrarheute
am
10.05.2016

Aufgrund niedriger Bodentemperaturen Ende April hat sich vielerorts die Maisaussaat verzögert bzw. die Keimung unterbrochen. Wer jetzt noch drillen muss, gerät unter Zeitdruck.

In einigen Regionen - insbesondere in Ostdeutschland, Niedersachsen und Teilen Bayerns konnten die Landwirte aufgrund des kalten Wetters in der letzten Aprilhälfte und Bodentemperaturen unterhalb des kritischen Wertes von 8 Grad Celsius keinen Mais legen.

Insgesamt hat sich die Maissaussaat im langjährigen Vergleich deutlich verzögert, wie eine aktuelle Umfrage der Kleffmann Group belegt.

Jetzt Feldaufgang checken

Auch wenn in anderen Teile Deutschlands die Bodentemperaturen für die Aussaat im April ausreichten, waren Temperaturschwankungen nicht Ohne für den empfindlichen Maiskeimling. In Nordrhein-Westfalen waren bis Ende April schätzungsweise 70 Prozent der Maisflächen bestellt.

Keimung und Feldaufgang wurden jedoch durch die niedrigen Temperaturen in der letzten Aprildekade abrupt unterbrochen. Keimlingsausfälle und schlechte Feldaufgänge können die Folge sein, die sich jetzt langsam zeigen werden. Hier sollte kritisch geprüft werden.

Das Wetter schlägt wieder um

Mit dem Hoch Peter haben viele der betroffenen Landwirte die Maisaussaat seit dem Wochenende nachgeholt. Das hat teilweise zu extremen Arbeitsspitzen geführt, da sich die Aussaat vielerorts mit dem Erntetermin im Grünland überschnitten hat. Wer jetzt den Mais noch nicht gelegt hat, für den wird das Zeitfenster eng, denn ab morgen kommt das nächste Tief mit viel Regen und kühleren Temperaturen.

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