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Witterung

Mais: Das können Sie bei geschädigten Beständen tun

Mann auf einem Maisfeld
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Anke Fritz, agrarheute
am
15.05.2017

Die extreme Witterung hat sich zum Teil negativ auf den frisch gelegten Mais ausgewirkt. Eine Bestandskontrolle hilft jetzt die richtige Entscheidung zu treffen.

Nach der bereits sehr warmen Witterung von März bis Anfang April erfolgte ab Ostern eine Kältephase. Die Witterung der letzten drei Wochen war durch enorme Kälteeinbrüche und Nachtfröste mit örtlich bis zu -5 °C verbunden.

Diese extremen Bedingungen haben sich zum Teil deutlich negativ auf die Vegetation ausgewirkt, insbesondere auch auf bereits gesäte Maisbestände.

Maisbestände jetzt kontrollieren

Durch den derzeitigen Wetterumschwung sind deutlich höhere Temperaturen vorhanden. Es ist auch in der kommenden Woche mit Temperaturen von 12 bis 24 Grad zu rechnen.

Dadurch ist es zu erwarten, dass sich die Keimlinge deutlich schneller entwickeln werden und innerhalb der nächsten sieben Tage an die Oberfläche durchdringen. Hierbei sollte Sie Ihre Bestände intensiv kontrollieren und sich den Zustand der Keimlinge an mehreren Stellen im Acker anschauen.

Betroffene Maisbestände möglichst schnell nachsäen

Finden Sie mehr als 40 Prozent matschige, verbräunte Maiskörner, kann die Nachsaat eine gute Entscheidung sein. Sofern nur Teilflächen betroffen sind, kann dort gezielt nachgesät werden. Sind ganze Schläge betroffen und sind die Flächen noch anhaltend nass und schlecht durchlüftet, ist eine zusätzliche Bodenbearbeitung sinnvoll, damit der Boden besser abtrocknen kann und Unkräuter unterdrückt werden können. Diese Flächen sollten in den nächsten Tagen möglichst schnell neu angesät werden um den Entwicklungsabstand nicht zu groß werden zu lassen.

Feldaufgänge im Mais überprüfen

Das gleiche gilt, wenn Feldaufgänge von unter 60 Prozent erreicht werden. Bei solchen Beständen ist zu erwarten, dass der Mehrertrag durch eine Nach- bzw. Neusaat die zusätzlichen Kosten überwiegt. Dies gilt insbesondere bei unregelmäßiger Verteilung der Pflanzen.

Mit Material von KWS Saat SE

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