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Mais

Mais: Komfortable Versorgung auf dem Weltmarkt

von , am
01.07.2013

Das Deutsche Maiskomitee geht davon aus, dass die weltweite Maisernte gut zehn Prozent größer ist als im vergangenen Jahr. Da die Nachfrage um nur sechs Prozent steigt, füllen sich die Lager.

© Tobias Marx/fotolia
Weltweit zeichnet sich für die kommende Saison eine komfortable Versorgung mit Mais ab.
 
Wie die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) vergangene Woche in einer Veröffentlichung des Deutschen Maiskomitees (DMK) berichtete, könnte das gesamte Maisangebot aus der Ernte 2013 auf der Nordhalbkugel und 2014 auf der Südhalbkugel zwischen 945 Millionen Tonnen (Mio t) und 965 Mio t liegen.
 

Zehn Prozent mehr Mais

Im Vergleich zum Vorjahr würde das einer Steigerung um etwa zehn Prozent entsprechen. Gleichzeitig rechnen die Experten mit einer Zunahme der globalen Maisnachfrage um rund sechs Prozent. Demnach bliebe am Ende des Landwirtschaftsjahres mehr Mais in den Lagern als in diesem Jahr: Die Endbestände könnten auf komfortable 148 Millionen Tonnen (Mio t) steigen; das wären 27 Mio t mehr als 2012/13, so die AMI.
Größere Erntemengen würden in den USA, in Kanada, in der EU, in China, in der Ukraine und in Südafrika erwartet. Obwohl es scheine, als ob die Witterungsbedingungen in den USA keine herausragenden Erträge möglich machten, dürfte die Erntemenge aufgrund der größeren Anbaufläche, die nach Schätzungen bei etwa 39 Mio Hektar liege, dort steigen. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) spreche von einer Erntemenge von 359 Mio t. Der Internationale Getreiderat (IGC) gehe von 355 Mio t aus, was 30 Prozent mehr wären als im Vorjahr, erklärte die AMI. In der Europäischen Union könnte die diesjährige Maisernte 66,2 Mio t erreichen, acht Millionen Tonnen mehr als 2012.

Ukraine ist größter Maisexporteur

Die Experten gehen laut DMK davon aus, dass die Nachfrage in der EU kaum steigen werde, da sie bereits 2012/13 mit fast 70 Mio t deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre geblieben sei. Neben der EU wachse die Bedeutung der Ukraine als Maisproduzent und insbesondere als Maisexporteur. In Europa sei die Ukraine mittlerweile der größte Maisexporteur; das dortige Exportpotential könnte nach Angaben der AMI im Wirtschaftsjahr 2013/14 auf 15 Mio t und mehr steigen.

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