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Pflanzenschutz

Mais: Unkräuter nachbehandeln und Samenbildung vermeiden

Verunkrauteter Maisbestand
am Mittwoch, 30.05.2018 - 08:08 (Jetzt kommentieren)

Maisbestände sollten jetzt auf Nachverunkrautung kontrolliert werden. Gegebenenfalls muss nachbehandelt oder gestriegelt werden. Unser Check, welche Mittel sich eignen.

Maisbestände sollten jetzt auf Nachverunkrautung kontrolliert werden. Gegebenenfalls muss nachbehandelt werden. Bei der Unkrautbekämpfung geht es jetzt weniger darum, Konkurrenz auszuschalten, als vielmehr eine Samenbildung zu verhindern.

Je mehr Samen produziert werden, desto größer ist die Gefahr einer Resistenzentwicklung, darauf weist die Landwirtschaftskammer (LWK) Nordrhein-Westfalen hin.

Mittel gegen Hirsen, Winden und Disteln

Welches Maisherbizid eignet sich für welche Verunkrautung?

Nachgelaufene Hühnerhirsen lassen sich beispielsweise mit 0,75 l/ha Callisto, Barracuda und anderen bekämpfen. Ist die Hirse mehr als 10 cm groß, eignet sich Laudis mit 1,5 bis 2 l/ha besser. Laudis wirkt auch gegen Fingerhirsen und kleine Borstenhirsen.

Winden und Disteln: Unabhängig vom Stadium des Maises lassen sich Winden mit 0,2 kg/ha Arrat + 1 l/ha Dash und Disteln mit 0,35 l/ha Effigo in Schach halten.

Für eine gute Wirkung ist es notwendig, dass die Pflanzen aufnahmefähig sind und Regen fällt. Eine Wachsschicht ist nicht erforderlich.

Mechanische Unkrautbekämpfung

Wo die Möglichkeit besteht, ist es sinnvoll, nachgelaufene Ungräser und Unkräuter mechanisch zu bekämpfen. „Das funktioniert allerdings nicht auf allen Standorten aus dem Stand heraus“, sagen die Berater der LWK NRW.

  • Flächen mit starkem Unkrautdruck: Hier können durch die Bodenbewegung sehr viele Samen zum Keinem angeregt werden. Das Endergebnis befriedigt dann nicht.
  • Mäßige Samenbelastung des Bodens: In Kombination mit einem zeitnahen Reihenschluss lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Teils wird bereits gehackt, um späte Güllegaben einzuarbeiten und so die Ammoniakverluste zu begrenzen.
Mit Material von LWK NRW

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