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Mais

Maisanbau: DMK rechnet mit 3,5 Prozent mehr Fläche

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von , am
30.05.2014

Bonn - Mit einer Fläche von 2,587 Millionen Hektar Mais rechnet das Deutsche Maiskomitee in diesem Jahr. Das sind 3,5 Prozent mehr als 2013. Ein Grund könnte die schlechte Ernte im letzten Jahr sein.

Die ersten Maisflächen wurden schon gehäckselt. Ergebnisse lassen noch auf sich warten. © Mühlhausen/landpixel
Das Deutsche Maiskomitee (DMK) rechnet in diesem Jahr mit einer Steigerung der Maisanbaufläche um 3,5 Prozent (%) auf 2,587 Millionen Hektar (Mio. ha). Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kleffmann Group hervor, die im Auftrag des DMK bei 2.467 Maisanbauern durchgeführt wurde. Die mäßige Ernte im vergangenen Herbst veranlasst die Landwirte mehr Mais anzubauen, um die Vorräte an Silage für die Fütterung sowie für Biogasanlagen wieder aufzufüllen, erklärt das DMK.

Offensichtlich noch Unsicherheit

In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind flächenmäßig die größten Zuwächse zu verzeichnen. In Bayern sind es nach Angaben des DMK 33.221 ha mehr und in Mecklenburg-Vorpommern 12.392 ha. In Brandenburg werden es 11.594 ha mehr sein.
 
Nach den Ergebnissen der Umfrage planen die Landwirte 1,284 Mio. ha als Silomais zur Futtererzeugung zu nutzen, 860.700 ha dienen der Energieerzeugung und 433.000 ha werden voraussichtlich als Körnermais geerntet. Mit diesen Ergebnissen bleibt das Marktforschungsunternehmen unter den Werten, die beispielsweise das Statistische Bundesamt oder der Deutsche Raiffeisenverband nennen, berichtet das DMK. Beide schätzen die Anbaufläche für Körnermais auf über 500.000 ha.
 
Kleffmann rechnet hingegen mit einem leichten Rückgang. Allerdings besteht bei den Landwirten offensichtlich noch Unsicherheit, wie sich die einzelnen Nutzungsrichtungen, insbesondere Körnermais, entwickeln werden. Letztlich entscheiden Witterung und Marktverlauf darüber, wie viel Mais als Körnermais geerntet und vermarktet werden kann, folgert das DMK. 

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