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Mais

Maisernte: 64,7 Prozent rechnen mit Ertragseinbußen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
26.08.2013

In unserer Umfrage haben wir nachgefragt, wie sich die Trockenheit im Juli/August auf Ihre Maisbestände ausgewirkt hat. 64,7 Prozent rechnen mit erheblichen Ertragseinbußen.

Das USDA schätzte die Anbaufläche für Mais nach unten, sodass der Preis nach oben schoss. © Andrea H./Aboutpixel.de
Während Mais und Zuckerrüben im vergangenen Jahr dank der sehr guten Wasserversorgung die Gewinner unter den Ackerkulturen waren, haben die diesjährigen Vegetationsbedingungen den Beständen deutlich zugesetzt. Zunächst erschwerte das kühle und feuchte Frühjahr den jungen Pflanzen den Start in die Vegetationsphase. Anschließend haben die Bestände unter den hohen Temperaturen und der Trockenheit im Juli und Anfang August gelitten.
 
Inwieweit sich die Mais- und Zuckerrübenpflanzen durch die Niederschläge der vergangenen Wochen regenerieren konnten, wird sich erst im Herbst mit Beginn der Ernte zeigen. Für beide Kulturen zeichnet sich jedoch deutlich ab, dass die hohen Erntemengen des vergangenen nicht erreicht werden. Das ist auch das Ergebnis unserer Umfrage, in der wir nachfragten, wie sich die Trockenheit der letzten Wochen auf die Maisbestände ausgewirkt hat.

64,7 Prozent rechnen mit erheblichen Ertragseinbußen

597 oder 64,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass in ihren Maisbeständen deutliche Rückstände in der Entwicklung sichtbar seien und mit erheblichen Ertragseinbußen gerechnet werden müsse. Bei 184 oder 19,9 Prozent der User sind leichte Trockenschäden vorhanden, Niederschläge könnten aber noch helfen. Lediglich bei 145 oder 15,4 Prozent der Teilnehmer stehen die Maisbestände gut da. Insgesamt haben 926 agrarheute.com-User an der Umfrage teilgenommen.

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