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Mais

Maisernte in Niedersachsen: Beste Bedingungen - Ende in Sicht

© Rebecca Kopf/agrarheute.com
von , am
07.10.2014

Hannover - In diesem Jahr werden die Maiserträge über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen. Die Landwirte haben beste Bedinungen, das Ende der Ernte ist in Sicht. Die Futterreserven werden wieder gefüllt.

In Niedersachsen haben die Landwirte beste Bedinungen für die Maisernte. Das Ende ist in Sicht. © Rebecca Kopf/agrarheute.com
Die Landwirte in Niedersachsen haben in diesem Jahre beste Bedingungen für die Maisernte, sodass jetzt schon das Ende absehbar ist: Die Böden sind gut befahrbar, das Material abgreift - das sorgt für volle Häckselwagen und wenig Zwischenfälle, berichten Landwirte gegenüber agrarheute.com. Ihrer Aussage nach war 2004 zuletzt ein Jahr, in dem "so gute Bedingungen vorherrschten, dass die Ernte bereits Ende September eingefahren war".
 
Die insgesamt zufriedenstellenden Wetterbedingungen lassen gute Erträge erwarten. Die kommen genau richtig, um die Futterreserven der schwachen Ernte im vergangenen Jahr aufzufüllen, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Maisernte in Niedersachsen: Über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre

Das Landesamt für Statistik Niedersachsen rechnet laut LPD mit gut 26 Millionen Tonnen Mais, das wären knapp 20 Prozent (%) mehr als 2013 und gut sieben Prozent mehr als im Mittel der vergangenen fünf Jahre. Mit voraussichtlich fast 50 Tonnen Mais-Frischmasse pro Hektar ist vor allem der gute Aufwuchs für die Mengenzunahme verantwortlich.
 
Angebaut wurde Silomais in Niedersachsen auf 524.000 Hektar Land, was einem Flächenzuwachs von rund 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit ist Mais in Niedersachsen weiterhin die zweitstärkste Anbaufrucht nach Getreide. Der größte Teil des angebauten Silomaises landet im Futtertrog von Milchvieh- oder Rindermastbetrieben, mit dem Rest werden Biogasanlagen "gefüttert".
 
Laut Reifeprüfung der Landwirtschaftskammer sind jetzt alle Bestände erntereif. Nur dort, wo nach Grünroggen oder Grasernte erst spät gesät wurde und auf Feldern, die wegen der Starkregenfälle im späten Frühjahr neu bestellt werden mussten, steht die Reife noch aus.
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