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Maisschädling

Maiszünsler: Nach der Ernte richtig vorgehen

Maisstoppel mulchen
© agrarfoto
von , am
11.09.2017

Wo der Maiszünsler aktiv ist, sollte nach der Ernte mit ackerbaulichen Maßnahmen reagiert werden. Der Stoppelbearbeitung kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

Verbreitet sind auch in diesem Jahr in den Maisbeständen in unterschiedlichem Ausmaß Schadsymptome durch Maiszünsler sichtbar, schreibt die LfULG Sachsen in ihrem pflanzenbaulichen Ratgeber. Um die Maiszünsler-Population für das Folgejahr zu reduzieren, hätten demnach die ackerbaulichen Maßnahmen nach wie vor den größten Wirkungsgrad für das Folgejahr.

Dazu zählen vor allem die Erfassung zahlreicher Raupen durch

  • einen tiefen Schnitt bei der Ernte sowie
  • eine bodennahe Zerkleinerung der Stoppeln mit Zerkleinerung der Pflanzenreste und Aufbrechen der Maisstoppeln um die Lebensgrundlage für die Maiszünslerlarven zu zerstören.

Nach der Maisernte gründliche Stoppelbearbeitung wichtig

Durch gründliche Stoppelbearbeitung im Herbst werde einerseits die Rotte gefördert und andererseits auch ein vorhandenes Ausgangspotential für mögliche Infektionen mit relevanten Blattkrankheiten (u. a. Helminthosporium turcicium) sowie das Fusariumrisiko deutlich gesenkt.

Auch sollte aus phytosanitärer Sicht keine Selbstfolge, schon gar keine mehrjährige, von Mais erfolgen. Dies ist eine wichtige Präventivmaßnahme hinsichtlich des Westlichen Maiswurzelbohrers. Ein Erfolg sei aber nur dann möglich, wenn diese Vorgehensweise in einer ganzen Region eingehalten wird.

Mit Material von LfULG Sachsen

Stoppelbearbeitung: Zehn Maschinen gegen den Maiszünsler

Larve des Maiszünslers
Ihn galt es in Triesdorf zu bekämpfen bzw. den Nährboden zu entziehen: dem Maiszünsler. Dazu wurden beim Praxistag zehn Maschinen und ihre Effizienz bei der Maisstoppelzerkleinerung verglichen. © Helmut Süß
Güttler-Kombination
Die Güttler-Kombination mit Prismenwalze und Nachläufer war beim Arbeitsergebnis ganz in Ordnung. © Helmut Süß
Dal-Bo Messerwalze
Dal-Bo hatte als erster Hersteller die Messerwalze im Programm, die sich bestens bewährt hat. © Helmut Süß
Zünslerschreck von Bass-Knoche
Gutes Ergebnis lieferte der Zünslerschreck mit den verschiedenen Nachlaufgeräten von Knoche. © Helmut Süß
Kombination von Messerwalze mit Scheibenegge von Horsch
Die Kombination von Messerwalze mit Scheibeneggen lieferte eine sehr gute Zerkleinerung der Maisstoppeln und eine ordentliche flache Bodenbearbeitung. Die Kombination wurde von Horsch … © Helmut Süß
Kombination von Messerwalze mit Scheibenegge von Väderstad
… und von Väderstad getestet. © Helmut Süß
Kreiselegge von Moreni
Die Kreiselegge von Moreni hat zusätzliche Schneidelemente an den Zinken, die für eine gute Zerkleinerung der Stoppeln sorgten. © Helmut Süß
Köckerling-Scheibenegge Rebell
Die neue Köckerling-Scheibenegge Rebell ist für die Stoppelbearbeitung konzipiert. © Helmut Süß
Bodenbearbeitung mit Wallner
Das Wallner-Gerät mit diversen Schneidelementen machte eine gute Arbeit mit wenig Aufwand. © Helmut Süß
DynaDrive
Der DynaDrive arbeitet mit bodenangetriebenen Zinken für eine flache Bodenbearbeitung. © Helmut Süß
Dücker-Mulcher
Mulcher, wie hier von Dücker, sind in der Praxis weitverbreitet und haben sich auch bei Maisstoppeln bewährt. © Helmut Süß
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