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Mais

Marktreport: Preisaussichten am Maismarkt

von , am
03.10.2013

Im letzten Jahr hat es in Europa eine sehr kleine Maisernte mit knapper Versorgung und hohen Preise gegeben. Dieses Jahr drückt die Rekordernte die Preise.

In dem aktuellen Marktreport spricht Dr. Olaf Zinke, Redaktionsleiter des dlv-Markkompass über die Entwicklungen am europäischen Maismarkt. Dieser stehe in enger Wechselwirkung mit dem internationalen Markt steht, insbesondere den USA. Dort erwarte man dieses Jahr, so Zinke, eine Rekordernte und die Preise für die neue Ernte sind deshalb in den USA sowie am Weltmarkt und in Europa deutlich niedriger als im letzten Jahr.
 
 

EU-Ernte nach oben korrigiert

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Die europäische Ernte wird deutlich größer ausfallen als im vorigen Jahr. Zuletzt gingen die Analysten von einer Erntemenge von 64 bis 66 Millionen Tonnen aus. 2012 waren es knapp 58 Millionen Tonnen. Das hat vor allem mit der deutlich größeren Ernte in den südosteuropäischen Überschussregionen Ungarn und zu tun. Zwar sind auch dort die Ernten zuletzt nach unten korrigiert worden jedoch liegt man noch immer deutlich über dem Ergebnissen des Dürrejahres 2012.

EU-Importprognose

Weitere aktuelle und ausführliche Informationen zu Erntemengen und Preisen in Deutschland, Europa und weltweit finden Sie unter marktkompass.com Ein Online-Abo können Sie hier abschließen...Im letzten Jahr kletterten die Importe wegen der sehr schwachen EU-Ernte auf einen Rekordwert von 11 Mio. t.
 
Damit gehört die EU auch global zu den größten Maisimporteuren. Dies Jahr geht man immerhin noch von einer Importmenge von 6 bis 7 Mio. t aus. Hauptlieferant ist die Ukraine und in deutlich geringerem Umfang auch Serbien. Für die Ukraine wird diese Jahr mit einer Rekordernte gerechnet und auch Exporte könnten auf einen neuen Rekordwert steigen.
 

Marktreport: Preisabstand zwischen Mais und Weizen zu groß?

 
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