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Mais

Auf mehr als 2,5 Millionen Hektar Mais angebaut

von , am
21.03.2012

Bonn - Die Anbaufläche von Mais ist 2011 um 9,6 Prozent auf gut 2,5 Millionen Hektar gestiegen. Damit setzte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland fort.

© www.landpixel.de
Das berichtet das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) unter Berufung auf die endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Die deutschen Landwirte bauten 2011 auf 2.514.900 Hektar Mais an, das entspricht einem Zuwachs von 219.405 Hektar gegenüber 2010. Dies geht fast ausschließlich auf die Ausweitung des Silomaisanbaus zurück.
 
Die Anbaufläche für Silomais legte dank des nach wie großen Interesses an der Energieerzeugung um knapp 200.000 Hektar zu und kletterte erstmals auf über zwei Millionen Hektar (2.028.800 Hektar). Die Anbauflächen für Körnermais und Corn-Cob-Mix stiegen um 4,6 Prozent auf 487.99 Hektar (2010: 466.591 Hektar).

Niedersachsen und Bayern: Beim Maisanbau an der Spitze

Maisanbaufläche in Deutschland. © DMK
In allen Bundesländern wurde insgesamt mehr Mais angebaut als noch im Vorjahr. Niedersachsen (607.800 Hektar, +14,2 Prozent) und Bayern (523.500 Hektar, + 5,7 Prozent) behaupteten sich als mit Abstand wichtigste Maisanbauregionen in Deutschland. Beinahe 45 Prozent des in Deutschland angebauten Maises wuchs in diesen beiden Bundesländern.
 
Die Niedersachsen wiesen auch mit +18,7 Prozent die höchste Steigerungsrate beim Silomais auf. Die Fläche wuchs um gut 80.000 Hektar auf 515.300 Hektar. Körnermais wird vor allem in Bayern (124.100 Hektar, + 4,6 Prozent) und NRW (104.600 Hektar, + 6,1 Prozent) angebaut.
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