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Mais

MON87460: EU-Staaten bei gv-Mais Zulassung uneinig

von , am
20.09.2013

Brüssel - Monsanto will für den gentechnisch veränderten Mais MON87460 eine EU-Zulassung zur Verarbeitung zu Futter- und Lebensmittel. Die EU-Staaten sind sich dabei aber nicht einig.

© marshi/aboutpixel.de
Der gegenüber Trockenheit tolerante, gentechnisch veränderte (GV) Mais MON87460 durchläuft derzeit in Brüssel das Zulassungsverfahren. Die EU-Mitgliedstaaten sind sich darin allerdings uneinig. So verfehlte MON87460 im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette die notwendige qualifizierte Mehrheit. Deutschland stimmte wegen eines antibiotischen Markergens dagegen.
Jetzt muss im Berufungsausschuss erneut über den GV-Mais abgestimmt werden. Verändert sich nichts am Abstimmungsverhalten der EU-Mitgliedstaaten, kann die EU-Kommission den Mais auch ohne Zustimmung zulassen. Monsanto stellte einen Antrag für die Einfuhr in die EU zur Verarbeitung zu Futter- und Lebensmitteln.

Monsanto: Im August diverse Zulassungsanträge gestrichen

Monsanto hatte im Juli angekündigt, mehrere Anträge zur Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa zurückzuziehen. Das hat das Unternehmen im August auch getan. Betroffen waren einem Bericht von testbiotech zufolge verschiedene transgene Maissorten, die Insektengifte produzieren und/oder resistent gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat (Roundup) sind (Mon89034, NK603 x MON810, MON89034 x Nk603, Mon89034 x Mon88017).
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