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Silomais: Ernte geringer, aber noch überdurchschnittlich

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von , am
01.11.2012

Bonn - Die Silomaisernte fällt in diesem Jahr etwa fünf Prozent geringer aus als im Rekordjahr 2011. Das geht aus einer aktuellen Erntevorschätzung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Um Verluste im Silo zu vermeiden, gilt es auf einige wichtige Punkte zu achten. © Mühlhausen/landpixel
Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. berichtet, beläuft sich der vorläufige Frischmasseertrag im bundesweiten Durchschnitt demnach auf 452,2 Dezitonnen je Hektar.
 
Im außergewöhnlich guten Jahr 2011 erreichte er mit 476,1 Dezitonnen je Hektar einen Rekordwert. Trotz des gesunkenen Niveaus fällt die Ernte immer noch überdurchschnittlich gut aus, denn im Mittel der Jahre 2006 bis 2011 ernteten die Landwirte 439,7 Dezitonnen je Hektar.

Große Unterschiede unter Bundesländern

Die gesamte Erntemenge liegt bei 92,985 Millionen Tonnen. Unter Berücksichtigung der um 1,3 Prozent auf 2,056 Millionen Hektar gestiegenen Anbaufläche sind das etwa vier Prozent weniger als 2011. Im Vorjahr lag die Erntemenge noch bei 96,793 Millionen Tonnen. Auffällig sind deutlichen Unterschiede zwischen Bundesländern. Währen die Landwirte in Hessen 542,2 Dezitonnen je Hektar ernteten, holten die Landwirte in Brandenburg lediglich 341,7 Dezitonnen Silomais vom Hektar.

Spitzenreiter in Produktion von Silomais

Die höchsten Hektarerträge weisen neben den Hessen die Bayern (508,7 Dezitonnen je Hektar) auf. Neben Brandenburg bleiben die Erträge auch in Mecklenburg-Vorpommern (364,3 Dezitonnen je Hektar), Sachsen-Anhalt (396,1 Dezitonnen je Hektar), Schleswig-Holstein (403 Dezitonnen je Hektar), Sachsen (403,7 Dezitonnen je Hektar) und Thüringen (424,1 Dezitonnen je Hektar) unter dem nationalen Durchschnittswert.

Hofreport aus Niedersachsen: 22 Hektar Mais in ein Silo

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