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Ernte 2015

Silomaisernte: So hoch waren 2015 die Ertragsverluste

DMK/Nicoleta Culiuc
am
08.04.2016

Für den Mais war das vergangene Anbaujahr kein ertragreiches. Die ungünstigen Witterungsbedingungen drückten den bundesweiten Ertrag um rund 60 Dezitonne je Hektar. Soviel weniger hat der Nordwesten geerntet.

Die Erntemenge beim Silomais sank 2015 um etwa zwölf Prozent auf 87,2 Millionen Tonnen (2014: 99,2 Millionen Tonnen). Das berichtet das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Nach der Rekordernte in 2014 sank der Silomaisertrag 2015 deutschlandweit um etwa 60 dt/ha auf 413,6 dt/ha (2014: 473,3 dt/ha). Damit liegt er um 27,7 dt/ha unter dem Fünfjahresdurchschnitt der Jahre 2009-2014.

Silomais: Diese Mengen ernteten Lanwirte

Die  Witterungsbedingungen im Süden führten zu sehr schlechten Ernteergebnissen. Im Nordwesten erreichten Landwirte stabile Erträge.

  • Niedersachsen: 487,9 dt/ha
  • Nordrhein-Westfalen: 475,5 dt/ha
  • Brandenburg: 289,8 dt/ha

Körnermais: Diese Mengen ernteten Lanwirte

Beim Körnermais gab es ein Rückgang der Erntemenge um über 22 Prozent auf 3,98 Mio. t (2014: 5,1 Mio. t). 2015 ernteten die Landwirte im Durchschnitt 88,8 dt/ha. Im Vergleich zum Vorjahr ist das deutlich weniger: 2014 lag der Körnermaisertrag bei 107,6 dt/ha und im Mittel der Jahre 2009-2014 bei 99,9 dt/ha.

  • Niedersachsen: 102,4 dt/ha
  • Brandenburg: 69,3 dt/ha

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