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Mais

Vegetationsreport: Bodenbearbeitung nach Mais

von , am
08.10.2014

Der Mais ist abgehäckselt und nun? Die richtige Bodenbearbeitung nach Mais ist wichtig für die Folgefrucht.


Lange Maisstängel, große Wurzelballen, tiefe Fahrspuren, feuchter Boden, Larven vom Maiszünsler im Stängel - mit dem Häckseln sind die Probleme nicht vorbei. Angepasste Maßnahmen bei der Bodenbearbeitung sind Voraussetzung für eine gute Folgefrucht. Die Ernterückstände, besonders bei Körnermais, stellen eine optimale Überwinterungsmöglichkeit für Krankheiten und Schädlinge da. Eine schnelle Strohrotte und Einmischung der Erntereste sind deshalb ein Muss.

Larven überwintern im Stängel

Zum Anfang sollten die noch frei stehenden Stängel gemulcht bzw. zerkleinert werden, um die Qualität der folgenden Bodenbearbeitungsmaßnahme zu verbessern und das Winterquartier der Zünslerlarven zu zerstören. Die Larven überwintern im Stängel im Boden. Anschließend können Wurzelballen zerschnitten bzw. die kurzen Ernterückstände eingemischt oder eingepflügt werden. Dadurch wird die Strohrotte aktiviert und der Feldaufgang vom folgenden Getreide aufgrund eines feinen Saatbettes verbessert. Das Maisstroh sollte nicht einfach untergepflügt werden. Es entsteht eine Strohmatte im Boden, die durch zu geringen Boden- und Wasserkontakt nur mäßig bis gar nicht verrottet und in den Folgejahren einfach hochgearbeitet wird. 
 
 
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