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Mais

Vegetationsreport: Herbizidmaßnahme beim Mais steht an

von , am
15.05.2013

Pflanzenbauexpertin Kathleen Bremer berichtet diesmal von einem Maisschlag, der sich bereits im Zweiblatt-Stadium befindet. Jetzt geht es daran rechtzeitig Herbizidmaßnahmen zu planen.

 
Zwischen dem 2- und 6- bis 8-Blattstadium reagiert der Mais sensibel auf eine Unkrautkonkurrenz. Die Herbizidmaßnahme sollte bis zum Beginn des 4 Blattstadiums abgeschlossen werden. Im Anschluss reagiert der Mais empfindlicher auf blattaktive Herbizide.

Bodenwirkung ist ausreichend

In vielen Regionen hat es genügend Niederschläge gegeben, so dass mit einer ausreichenden Bodenwirkung zu rechnen ist. Unter den Bodenwirkstoffen hat das Metolachlor auch unter trockenen Bodenbedingungen die beste Wirkung und auch Dauerwirkung gegen Hirse. Es bildet die Grundlage gegen keimende und auflaufende Hirsearten. Eine besondere Breitenwirkung gegen Hirse (auch Borstenhirse) hat z.B. das Topramezone.

Sulfonylharnstoffen bei starker Verunkrautung

Ein starker Druck mit Ungräsern erfordert häufig den Einsatz von Sulfonylharnstoffen. Vor der Bestockung von Ungräsern wie Ackerfuchsschwanz oder Flughafer müssen keine hundertprozentigen Aufwandmengen an Sulfonylharnstoffen verwendet werden. Außerdem ist eine Spritzung bei Temperaturen unter 12 Grad Celsius nicht zu empfehlen.
 
Wurzelunkräuter wie Winde, Ampfer oder Samendisteln benötigen in der Regel eine Nachbehandlung. Dabei ist die Wirkstoffaufnahme über das Blatt entscheidend. Eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Spritzung (geringe Wachsschicht) kann die die Aufnahme verbessern.
 
 

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