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Mais

Vegetationsreport: Start der Maisernte

von , am
10.09.2014

Die Entwicklung der Silomaisbestände ist je nach Region und Witterung sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten fiel bereits der Start für die Maisernte 2014.


Im trockenen Norden ist die Abreife der Restpflanze früher als in den Vorjahren. In Regionen mit hohen Niederschlagmengen in den letzten Wochen ist die Abreife der Restpflanze eher verhalten und nur Zuwächse im Kolben zu erkennen. Der "optimale" Erntetermin für Silomais liegt bei einem TS-Gehalt der Gesamtpflanze zwischen zirka 30-35 %. Dabei ist zu beachten, dass sich die Gesamtpflanze aus der Restpflanze und dem Kolben (TM) ergibt. Bei hohen Kornerträgen und langsamer Restpflanzenabreife können höhere Trockenmassegehalte angestrebt werden.

Feldhygiene nach der Maisernte

Für die Verringerung des Schaderregerpotentials spielen die Feldhygiene und die gezielte Nachbearbeitung nach dem Häckseln eine entscheidende Rolle. Fruchtfolgekrankheiten wie Rhizoctonia oder Fusarium können auf diesem Wege reduziert werden. Die Bodenbearbeitung beeinflusst den Ausgangsdruck bzw. das Infektionsmaterial im Boden. Aus diesem Grund sollten das Maisstroh sowie die Wurzelballen zerkleinert und tief eingemischt werden. Der Einsatz von Mulchgeräten zerkleinert die Stängel, verbessert die Bestellbedingungen und reduziert die Maiszünslergefahr.

Weitere Folgen des Vegetationsrteport 2014 finden Sie hier.
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