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Mais

Warme Temperaturen geben Startschuss für Maisaussaat

© agrar-press
von , am
21.04.2015

Acht bis zehn Grad Bodentemperatur braucht der Mais zum Auflaufen. Das warme Wetter der letzten Tage hat in vielen Regionen den Beginn der Maisaussaat eingeläutet.

© landpixel
Für beste Erträge benötigt der Mais eine möglichst lange Wachstumszeit. Die warmen Temperaturen der letzten Tage haben Landwirte vielerorts bereits genutzt, um Mais zu säen und damit die gesamte Vegetationsperiode auszunutzen.
 
Wie der Landvolk-Pressedienst mitteilt, haben die Bodentemperaturen in Niedersachsen in fünf Zentimetern Tiefe bereits über zehn Grad erreicht. Viele Landwirte haben auf ihren Feldern bereits Mais gesät. Insgesamt wird dort auf knapp einem Viertel der Ackerfläche des Landes, das heißt auf knapp 606.000 Hektar, Mais angebaut. 87 Prozent davon werden als Silomais geerntet, knapp 90.000 Hektar werden als Körnermais ausgedroschen.
 
Auch in Nordrhein-Westfalen soll die Maisaussaat in den kommenden zwei Wochen erfolgen, wie das Deutsche Maiskomitee agrarheute.com mitteilt. In Brandenburg wurde ebenfalls bereits begonnen. Allerdings besteht auf den sandigen Böden die Gefahr, dass die Bodenfeuchte nicht ausreicht. 

Folgende Bedingungen benötigt der Mais:

  • Acht bis zehn Grad Bodentemperatur: Mais wird in eine Tiefe von drei bis sechs Zentimeter gelegt
  • Möglichst kein Frost mehr nach dem Auflaufen: Mais mag es als sogenannte C4-Pflanze richtig warm. Keine andere Pflanze kann in so kurzer Zeit so viel Biomasse produzieren und Stickstoff so gut verwerten
  • Ausreichend Bodenfeuchte: Vor allem auf leichten Böden muss auf ausreichende Wasserversorgung geachtet werden
  • Reifegruppe beachten: Nicht alle Maissorten eignen sich jetzt schon für die Aussaat
  • Die Bodenstrukturmuss optimal sein: Schwere Böden erwärmen sich nicht so schnell und sind länger nass, leichte Böden sind zwar schneller warm, trockenen aber auch schneller aus. 
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