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Schadpilz

Witterung begünstigt Maisbeulenbrand

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
08.08.2017

Die Witterung in diesem Jahr begünstigt die Entwicklung des Maisbeulenbrand. Der Schadpilz lässt sich nicht direkt bekämpfen.

Pflanzenschutzexperten im Landwirtschaftsamt des Landkreises Heilbronn berichten, dass der Brandpilz Ustilago maydis (Maisbeulenbrand) aufgrund der aktuellen Witterung sehr stark in Erscheinung tritt. Der wissenschaftliche Name Ustilago leitet sich vom lateinischen ustilare = verbrennen ab.

Der hochspezialisierte Pilz - der im Übrigen nur in Mais zu finden ist - liebt den schnellen Wechsel zwischen Sommertrockenheit und hohem Wasserangebot.

Maisbeulenbrand mittlerweile in ganz Europa

Mittlerweile ist Maisbeulenbrand in ganz Europa zu finden und verursacht an der Pflanze charakteristische Beulen. Diese sind zunächst mit einer silbrig glänzenden Haut überzogen. Wenn sich die tumorartigen Gallen dann öffnen und die schwarz-blauen Brandsporen über die Pflanze verteilen, sieht diese verbrannt aus. Die Sporen können 6 bis 10 Jahre im Boden überdauern.

Wie das Landwirtschaftsamt im Landkreis Heilbronn schreibt, ist eine direkte Bekämpfung nicht möglich. Auf dem Markt gibt es aber Sorten mit geringer Anfälligkeit deren Anbau sich anbietet.

Mit Material von Landkreis Heilbronn

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