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Aus der Wirtschaft

Marktreport: Preisabstand zwischen Mais und Weizen zu groß?

von , am
22.08.2013

Was sich diese Woche auf dem Agrarmarkt getan hat und wie die Preisschwankungen einzuschätzen sind, erklärt Marktexperte Dr. Olaf Zinke im aktuellen Marktreport, welcher ab heute jede Woche erscheint.

 
Im aktuellen Marktreport geht Marktexperte Dr. Olaf Zinke auf die Preisschwankungen am Getreidemarkt ein. Momentan drückt die laufende Ernte auf die Getreidepreise, denn diese wird mit 10 Millionen Tonnen Weizen als die bislang zweitgrößte Ernte überhaupt eingeschätzt. Laut Aussage des Marktexperten Dr. Zinke hatte die Entwicklung am US-Maismarkt den größten Einfluss auf die Entwicklung der Getreidepreise. Im August war es dort jedoch in wichtigen Anbaugebieten zu trocken und die immer wiederkehrenden Befürchtungen über größere Produktionsausfälle haben zu straken Preisschwankungen an den internationalen Märkten geführt. Dabei sind die Weizenpreise zuletzt immer den Maispreisen gefolgt.
 

Preisrückgang beim Weizen?

Allerdings sehen viele Analysten den Preisabstand zwischen Mais und Weizen als zu groß an und gehen für die nächsten Wochen deshalb beim Weizen von einem etwas stärkeren Preisrückgang aus . Das gilt auch für Europa wo der Preise auch sehr stark Exportmärkte beeinflusst wird. Diese Woche hat das aktuelle Crop-Monitoring des USDA eine weitere Verschlechterung des Wachstumszustands beim Mais und auch beim Soja bestätig. Das war auch die Ursache für en kräftigen Preisanstieg zu Wochenbeginn. Allerdings ist die Verfassung der Mais- und Sojapflanzen weiterhin erheblich besser als im letzten Jahr. So dass es die prognostiziere Rekordernte am Ende durchaus noch geben kann.
 
Den aktuellen Wochen-Marktreport von Dr. Olaf Zinke finden Sie ab jetzt jeden Donnerstag in der agrarheute-Mediathek ...
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