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Umsatzrückgang

Monsanto: Nachfrage nach Round-Up sinkt deutlich

dpa/Katharina Krenn/agrarheute
am
07.04.2016

Das Pflanzenschutzgeschäft von Monsanto verzeichnet rückläufige Umsätze. Der Konzern verkauft vor allem immer weniger seines glyphosathaltigen Herbizids Round up.

Die Umsätze des Saatgut- und Pflanzenschutzmittelherstellers sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie Monsanto bekannt gab, sank der Nettoumsatz von Dezember 2015 bis Februar 2016 im Vorjahresvergleich um gut 12 Prozent auf 4,53 Mrd. US-Dollar (3,98 Mrd. Euro). Sinkende Umsätze verzeichnete vor allem das Pflanzenschutzmittelsegment.

Umsätze sinken bei Pflanzenschutz und Saatgut

75 Prozent seines Monsanto-Pflanzenschutzgeschäfts machen die glyphosathaltigen Mittel - allen voran Round up. Hier gingen die Umsätze stark zurück. Aber auch das Saatgutgeschäft läuft bei dem Konzern schlechter. Laut Konzernangaben spielten dabei Preisnachlässe bei Soja- und Maissaatgut eine wesentliche Rolle. Zudem hätten die US-Farmer weniger Mais angebaut und gleichzeitig seien die Herstellungskosten gestiegen. Insgesamt reduzierte sich das Ergebnis um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Prognose für das laufende Jahr

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern eine leichte Besserung. Monsanto setzt dabei auf Lizenzverkäufe und hofft auf eine bessere Situation am Maismarkt. Allerdings geht Monsanto bei gleichbleibenden Glyphosat-Preisen von einem weiteren Rückgang im Pflanzenschutzsegment aus. Pflanzenschutzprodukte machen etwa 30 Prozent des Monsato-Umsatzes aus.

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