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Nasskalte Spargelsaison geht zu Ende

von , am
01.07.2013

Die Spargelsaison ist vorbei. Wo in den letzten Wochen geputzt, sortiert und abgepackt wurde, wird jetzt saubergemacht. So auch auf dem Josef Jakobs Spargelhof im brandenburgischen Schäpe bei Beelitz.

Eigentlich endet die Saison am Johannistag, dem 24. Juni. In diesem Jahr ging sie bis Ende Juni. Wegen des kalten, nassen und sonnenarmen Wetters im April und Mai verlängerten Produzenten und Händler die Erntezeit um einige Tage.
 
Auf insgesamt 200 ha Eigentumsflächen bauen die Brüder Josef und Jürgen Jakobs das Stangengemüse an. In diesem Jahr wurde auf rund 180 ha geerntet, 20 ha sind Junganlagen. Dazu kommen nochmal jeweils fünf Hektar Erd- und Himbeeren, sowie 20 ha Heidelbeeren. Des Weiteren gehören noch 30 ha Grünland und Brachen, sowie 180 ha Forstflächen zum Betrieb.
 
Beelitzer Spargel überregional bekannt
 
Das essbare Elfenbein wird auf dem Josef Jacobs Spargelhof auch direkt verkauft. Der "Beelitzer Spargel" erfreut sich dabei überregionaler Beliebtheit. In der Region um Beelitz findet der Spargel gute Bedingungen vor. Die Erde hat einen hohen Sandanteil, es gibt wenig Lehm, kaum Steine, und der Nährstoffgehalt ist ausreichend.
 
National gesehen geht für die Spargelbauern eine durchwachsene Saison zu Ende. Das eingeschränkte Angebot führte zu höheren Preisen. Das schlechte Wetter stimulierte die Käufer ebenso wenig, so dass insgesamt weniger Spargel als üblich gekauft wurde. So hoffen die Spargelbauern in 2014 auf einen wärmeren Frühjahr und spargelhungrige Kunden.
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