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Pflanzenschutz

Neuer Sachkundenachweis ab 26. November Pflicht

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Katharina Krenn , agrarheute
am
05.11.2015

Ab 26. November wird nur noch der neue einheitliche Sachkundenachweis im Scheckkarten-Format akzeptiert. Wer ihn braucht und was Sie sonst noch wissen müssen.

Als Nachweis der Pflanzenschutz-Sachkunde gilt ab 26. November dieses Jahres nicht mehr nur der Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung, eines abgeschlossenen Studiums oder einer bestandenen Sachkundeprüfung. Ab dem Zeitpunkt darf der Handel Pflanzenschutzmittel, die ausschließlich für berufliche Anwender zugelassen sind, nur noch gegen Vorlage des neuen Sachkundenachweises abgeben. Der neue Sachkundenachweis ist nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig.

Diese Personen benötigen den Sachkundenachweis:

  • Personen, die Pflanzenschutzmittel beruflich anwenden,
  • die zum Pflanzenschutz beraten,
  • andere nichtsachkundige Personen anleiten oder beaufsichtigen,
  • sowie Pflanzenschutzmittel in Verkehr bringen - auch über das Internet

Wer kann den Sachkundenachweis beantragen?

Beantragen können einen neuen Sachkundenachweis nur Personen, die über die jeweilige Pflanzenschutz-Sachkunde verfügen. Die Pflanzenschutz-Sachkunde kann erworben werden

  • im Rahmen einer Pflanzenschutz-Sachkundeprüfung,
  • bestimmter Berufsausbildungen, z. B. zum Landwirt, Gärtner, Winzer,
  • oder einer anderen mit einer Prüfung abgeschlossenen Berufsausbildung oder eines Studiengangs, sofern die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt wurden (künftig nur noch in Verbindung mit einer speziellen Bescheinigung der Ausbildungsstelle bzw. Hochschule)

Die Entscheidung über den Antrag ist gebührenpflichtig und kostet 40 Euro.

Hier können Sie den Sachkundenachweis beantragen

 

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen: Ein Marktüberblick

Auf der Agritechnica 2015 in Hannover stellte Kverneland die iXdrive 4240 und 5240 vor. Kverneland entwickelt sich mit der Einführung der selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze zum Full-Liner bei Pflanzenschutztechnik. © Kverneland
Die Selbstfahrer-Spritze PT 280 von Leeb bringt es auf 36 m Arbeitsbreite bei einem Tankinhalt von 8.000 l. © Horsch Leeb
Die Agrifac Condor SF-Feldspritze kann mit einer Bodenfreiheit von zwei Metern ausgeliefert werden. © Agrifac
Für Anwendungen in hohen Maisbeständen oder in Sonnenblumen bietet Amazone jetzt den Pantera 4502-H mit einem hydraulisch höhenverstellbaren Fahrwerk an. © Amazone
Die automatische Gestängeführung ist ebenso wie die automatische Teilbreitenschaltung Standard bei den Selbstfahrspritzen der Firma Bräutigam. © Bräutigam
Der neue Selbstfahrer Striker von Caffinis ist für den Pflanzenschutz auf großen Flächen ausgelegt. © Caffini
Der Alpha evo von Hardi, ein leichter und wendiger Selbstfahrer. Laut Hersteller ist er ideal für Reihenkulturen, die eine hohe Bodenfreiheit verlangen. © Hardi
Die Selbstfahrerspritze Laser von Tecnoma gibt es mit Behältervolumen von 3.200, 4.200 und 5.200 Liter. Die Modellreihe wird mit sechs-Zylinder-Motoren von Deutz mit 180, 210 oder 240 PS angetrieben (abhängig vom Behältervolumen). © Tecnoma
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