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Niedersachsen: Pflanzen auf den Äckern haben Kälte gut überstanden

von , am
15.01.2011

Hannover - Die niedersächsischen Ackerkulturen haben die erste lange und kalte Frostperiode dieses Winters gut überstanden.

Die Dichte des Käferauftretens wird in den Gelbschalen nicht erfasst, hierzu muss zusätzlich die Schüttelprobe durchgeführt werden. © Mühlhausen/landpixel

 

Davon gehen die Pflanzenschutzberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Zwischenbilanz aus. Weizen, Gerste und Raps präsentieren sich zurzeit gut in Form, auch wenn nicht alle Kulturen einen optimalen Entwicklungsstand zeigen. Die Pflanzenexperten führen dies jedoch auf die nasse Witterung des Spätsommers zurück, die einen optimalen Saatzeitpunkt oft unmöglich machte.

Dagegen kam dem Getreide jetzt zugute, dass die Temperaturen zwar relativ früh im Herbst gesunken sind, dafür aber recht kontinuierlich. Die Pflanzen konnten sich so gut auf die Vegetationsruhe einstellen. Die fast gleichzeitig erfolgten, ungewöhnlich üppigen Schneefälle haben mit ihrer geschlossenen "Decke" dafür gesorgt, dass die Pflanzen vor den stärkeren Frösten geschützt waren.

Gefährdung durch Wechselfröste

Die Dauer einer derartigen Winterruhe ist den Kulturen egal, nur dauerhafte Kahlfröste oder sogenannte Wechselfröste, bei denen die Pflanzen abwechselnd mit frühlingshaft milden Wetter und Kahlfrösten klarkommen müssen, behagen ihnen gar nicht. Insofern kann der Winter bis zum Beginn der Wachstumsperiode im März noch so manche Überraschung bereit halten. (lpd)

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