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Das passiert im Pflanzenbauzentrum Bernburg

von , am
26.04.2014

Die DLG-Feldtage finden auf dem Pflanzenbauzentrum der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft (DLG) in Bernburg-Strenzfeld statt. Doch was passiert dort jenseits der Feldtage? Beispielsweise diverse Langzeitversuche.

So sehen die Versuchsfelder für die Feldtage momentan aus. © Catrin Hahn
2010 wurde das Pflanzenbauzentrum der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) gegründet. Unter anderem finden dort in Bernburg die DLG-Feldtage statt. Doch auch jenseits dieser Veranstaltung ist dort einiges geboten. 
 
Die Arbeit im Zentrum ist in fünf Handlungsfelder gegliedert: Agrarforschung, Freilandausstellungen, Landtechniktests, Fortbildung, Kommunikation.

Langzeitversuche im Bereich Agrarforschung

Bis Ende 2015 werden für den Themenbereich Agrarforschung fünf Langzeitversuche auf den über 600 Hektar Fläche etabliert. Einer der ersten war ein für mindestens acht Jahre konzipierter Dauerversuch zu Bodenbearbeitung/Strip Till, der seit Ende 2012 läuft. Darin sollen sechs Bodenbearbeitungs- und Düngungsvarianten in einer vierfeldrigen Fruchtfolge auf großen Parzellen untersucht werden. Ab 2015 werden die ersten zwei Versuchsjahre veröffentlicht, um damit eine Diskussion zu acker- und pflanzenbaulichen wie auch ökonomischen Ergebnissen zu ermöglichen.
 
Zum Thema Fruchtfolgen wurde im Herbst 2013 ein mindestens zwölfjähriger Langzeitversuch angelegt. Er soll untersuchen, welches die nachhaltigsten Fruchtfolgen sind und wie Fruchtfolgen im Hinblick auf Ertragshöhe und -sicherheit, Qualitäten sowie Boden- und Umweltwirkung einzuschätzen sind. "Angesichts enger Fruchtfolgen und zunehmender Resistenzprobleme ist die Besinnung auf klassische ackerbauliche Verfahren ein wichtiges Forschungsthema", betont Dr. Lothar Hövelmann, Geschäftsführer des Fachzentrums Landwirtschaft.

Noch unbekannt: Der Ort für die Feldtag 2016

An den diesjährigen DLG-Feldtage (17. bis 19. Juni) beteiligen sich insgesamt 327 Unternehmen, Verbände und Institutionen aus dem In- und Ausland. Auf 56 Hektar Ausstellungsfläche, die wie üblich in Versuchsfeld, Campus und Maschinenvorführungsfläche unterteilt sind, finden die Aussteller aus 15 europäischen Ländern Platz. Schwerpunkte werden neben den Sorten- und Maschinendemonstrationen unter anderem die europäischen Raps- und Winterweizenvergleiche sein, ein Infozentrum Düngerqualität und ein Infozentrum zu Drohnen- und Fernerkundungssystemen.
 
Wo im Jahr 2016 übrigens die nächsten Feldtage abgehalten werden, ist noch nicht entschieden. Im Anschluss an die diesjährige Veranstaltung wird man sich in der DLG damit befassen. Es ist durchaus denkbar, dass nach zwei Durchgängen in der Magdeburger Börde demnächst wieder eine andere Region ausgewählt wird. 
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