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Resistenzmanagement

Pflanzenschutz: Alle wichtigen Schadschwellen auf einen Blick

Rapsglanzkäfer
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Klaus Strotmann, agrarheute
am
04.04.2019

Wie viele Rapsglanzkäfer, Blattläuse, Blattflecken oder Ackerfuchsschwanzpflanzen sind tolerierbar? Schadschwellen sind ein wichtiges Werkzeug, um Resistenzen zu vermeiden. Ein praktischer Download hilft weiter.

Krankheiten und Schädlinge wie Rapsglanzkäfer nach Schadschwellen zu bekämpfen, verbessert die Wirkung der Mittel. Vor allem ist dieses Vorgehen ein wichtiger Baustein in der Resistenzvorsorge: Die Erreger werden zum richtigen Zeitpunkt bekämpft. Ein zu früher Einsatz erreicht nicht alle Erreger; kommt er dagegen zu spät, haben sich die Populationen bereits zu stark vermehrt.

Erst wenn die Schadensschwelle überschritten ist, wird die Bekämpfung sinnvoll. Die Berater des LTZ Augustenberg in Baden-Württemberg sagen dazu: „In diesem Fall sind die zu erwartenden Schäden am Erntegut größer als die Kosten für Pflanzenschutz.“ Wird die Grenze aber (noch) nicht erreicht, empfiehlt sich eine Bekämpfung nicht. Die Kosten übersteigen den Nutzen.

Welche Schadschwellen für welchen Erreger?

Daher fordert die gute fachliche, integrierte Pflanzenschutzpraxis einen gezielten chemischen Pflanzenschutz nur unter Einhaltung der jeweiligen Schwellenwerten.

Berater Bernhard Bundschuh vom LTZ Augustenberg fasst in einer Übersicht die amtlichen Schadschwellen aller wichtigen tierischen, pilzlichen und pflanzlichen Erreger zusammen. Das zweiseitige Tabellenwerk sollte in keinem Pflanzenschutzbuch fehlen.

Mit Material von LTZ Augustenberg

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