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Preisrutsch bei Mais und Soja setzt sich fort

© Wirepec/fotolia
von , am
06.08.2013

Am Freitag haben Mais und Soja an den Börsen erneut sehr kräftig Abschläge hinnehmen müssen. Lediglich der Weizen konnte sich in Übersee einigermaßen behaupten.

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Anders als in den USA ging es in Europa jedoch auch für den Weizen nach unten und beim Mais wurde in Europa die alte EU-Ernte (August) nach dem US-Preisrutsch mit kräftigen Abschlägen gehandelt.
 
Ursache für den Preisverfall in den USA bei Mais (und bei Soja) ist das anhaltende gute Wetter (kühl und Regen) im Mittelwesten der USA. Dabei standen beim Mais diesmal die vorderen Termine stärker unter Druck als die neue bereits deutlich nach unten gerutschte Ernte. Auch am Montag starten die USA-Maispreise angesichts der anhaltend guten Wetteraussichten im elektronischen Handel erneut schwächer in neue Woche.

Weitere Abschläge für Soja, Erholung bei Raps

Unter Druck stand in den USA erneut die Sojapreise. Hier ging es am Donnerstag und am Freitag letzter Woche kräftig mit den Kursen nach unten. Auch bei Soja verloren die vorderen Termine (August und September) letzte Woche deutlich mehr als die neue Ernte (November).

Überraschend war hingegen, dass sich der Raps/Canola sowohl in Kanada als auch in Europa gegen den Abwärtstrend bei Soja behaupten konnte und die Preise Ende letzter Woche zulegten.
 
Die Preise für Soja lagen in am Freitag in Chicago bei umgerechnet 367,82 Euro je Tonne (Euro/t) für den August und bei 326,50 Euro für die neue Ernte (November). Am Montag gaben die US-Sojapreise im elektronischen Handel weiter nach und die Kurse für Canola legten erneut zu.
 
Ende der Woche wird unser Marktexperte und Redaktionsleiter Marktkompass wieder die wichtigsten Preise und Geschehnisse an den Getreidemärkten für Sie zusammenfassen.

Preise für US-Weizen steigen

Die Weizenpreise konnten sich am Freitag in den USA behaupten oder sogar leicht zulegen. Grund war der starke Export der Amerikaner und die Aufhebung des zwischenzeitlichen Exportstopp Japans, für den GVO-verunreinigten US-Weizen der Sorte White Wheat. Am letzten Freitag kauften die Japaner jedenfalls wieder US-Weizen dieser Sorte im Rahmen einer Auktion.
In Europa läuft der Weizenexport ebenfalls sehr gut. Der Druck aus der laufenden Ernte und der starke Wettbewerb mit den Schwarzmeerländern an den Exportmärken, ließ die europäischen Weizenpreise jedoch fallen.
 
Im elektronischen Handel in den USA zeigten sich die Weizenpreise am Montag erneut relativ fest (knapp 0,5 Prozent) über dem Niveau vom Freitag. 
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