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Problemunkräuter im Grünland

von , am
27.03.2010

Frankfurt am Main - Unerwünschte Kräuter können den futterbaulichen Wert von Grünland mindern und schlimmstenfalls völlig entwerten. Neues DLG-Merkblatt informiert und gibt Empfehlungen zu integrierten Bekämpfungsmaßnahmen.

© DLG

Auf intensiv bewirtschaftetem Grünland haben Unkräuter selten eine Bedeutung. Eine aus wirtschaftlichen oder Gründen des Naturschutzes vollzogene Extensivierung gibt aber diesen Pflanzen, die oft zur standorttypischen Vegetation gehören, die Chance zur Entwicklung. Dies stellt die Nutzer solcher Grünlandflächen vor ein Problem: sie müssen die neu entstehende Vegetation mit den Bedürfnissen der Tiere, die das Futter nutzen sollen, in Einklang bringen. Besonders Hobbytierhalter, aber auch Profilandwirte, müssen den Umgang mit der Vegetation erlernen.

Der Ausschuss für Grünland und Futterbau der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat sich dem Thema "Problemunkräuter im Grünland" angenommen und unter Federführung von Dr. Martin Elsäßer und Sylvia Engel vom Landwirtschaftszentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg in Aulendorf sowie von Dr. Reinhard Roßberg vom DLG-Fachzentrum Landwirtschaft alle wichtigen Aspekte in einem Merkblatt zusammengetragen.

Unkräuter systematisch bekämpfen

Die Autoren gehen unter anderem ausführlich auf die einzelnen Unkräuter ein und informieren darüber, wie der Unkrautbesatz vermieden und systematisch unterdrückt werden kann. Das neue DLG-Merkblatt 357 "Problemunkräuter im Grünland" kann als pdf-Dokument auf der DLG-Internetseite unter www.DLG.org/merkblaetter heruntergeladen werden. (pd)

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