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Raiffeisenverband rechnet mit 24,6 Mio. t Weizen

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von , am
14.05.2014

In seiner dritten Ernteschätzung rechnet der DRV mit einer Weizenernte auf Vorjahresniveau. Allerdings wäre noch mehr Regen nötig, um die Niederschlagsdefizite der letzten Wochen auszugleichen.

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In seiner dritten Ernteschätzung für dieses Jahr rechnet der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) mit einer leicht überdurschnittlichen Getreideernte. Mit 47,6 Millionen Tonnen (Mio. t) läge sie in etwa auf Vorjahrsniveau (47,7 Mio. t). Mit der neuen Schätzung liegt der DRV um 0,3 Mio. t über der April-Schätzung.
 
Die Weizenernte wird derzeit mit 24,6 Mio. t ebenfalls auf Vorjahresniveau prognostiziert. Bei Wintergerste erwartet der DRV bei einer geringfügig gestiegenen Anbaufläche mit gut 8,6 Mio. t eine etwas höhere Erntemenge (2013: 8,4 Mio. t). Beim Roggen wird aufgrund der deutlich eingeschränkten Anbaufläche weiterhin mit einem Mengenrückgang im Vergleich zu 2013 um ein Fünftel auf 3,8 Mio. t gerechnet.
 
Bei einer Anbaufläche von 1,43 Millionen Hektar (Mio. ha) erwartet der DRV derzeit beim Raps eine Ernte leicht unter Vorjahresniveau in Höhe von gut 5,6 Mio. t. Im Vormonat hatte der Verband die Erntemenge auf gut 5,5 Mio. t geschätzt.

Entwicklungsvorsprung von zwei Wochen bleibt

Der Entwicklungsvorsprung der Getreide- und Rapsbestände beträgt weiterhin gut zwei Wochen. Die Gerste hat die Ähren in weiten Teilen Deutschlands bereits vollständig geschoben. Auch der Roggen befindet sich mittlerweile im Ährenschieben.
 
Der flächendeckende Regen in den vergangenen Tagen hat zur deutlichen Entspannung bei der Wasserversorgung der Böden geführt. Allerdings sind weiterhin spürbare Regenfälle nötig, damit die Niederschlagsdefizite der vergangenen Wochen und Monate ausgeglichen werden können.

Etwas mehr Mais angebaut

Die Maisaussaat wurde in Deutschland bis Anfang Mai nahezu vollständig abgeschlossen. Für diese Kultur erwartet der DRV eine leicht gestiegene Anbaufläche in Höhe von knapp 520.000 ha, für Sommergerste geht der DRV weiterhin von einer leicht unter dem Vorjahr liegenden Anbaufläche von knapp 350.000 ha aus.
 
Sorgen bereitet dem Raiffeisenverband die politische Entwicklung in der Ukraine. Man könne derezit noch nicht abschätzen, welche Auswirkungen die sich ausweitenden Konflikte auf die Warenströme des Getreidemarktes haben.

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