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Raps: Neue Ernte kostet über 360 Euro

© agrar-press
von , am
02.03.2015

Mit einem kräftigen Plus von 5,75 Euro je Tonne schloss am vergangenen Freitag der Preis für die neue Rapsernte an der Matif. Mit 361,50 Euro wurde die 360 Euro Marke übersprungen.

Die neue Ernte hat die 360 Euro-Marke bereits übersprungen © HB1111/aboutpixel.de
Die Rapsreise haben am europäischen Terminmarkt mit Unterstützung vom Sojamarkt und und der neuen Ernteschätzung des IGC vom vergangenen Freitag einen sehr kräftigen Sprung nach oben gemacht. Der Maitermin beendete den Handel bei 368,25 Euro/t und damit 5,75 Euro als am Vortag und außerdem sehr nahe an der Marke von 370 Euro. Die neue Ernte (August) kostete 361,50 Euro und damit 5,75 Euro mehr und außerdem mehr als 360 Euro. Der Novemberkontrakt wurde mit einem Aufschlag von 4,50 Euro bei 363,50 gehandelt. Das Niveau des Vorjahres haben die Rapspreise allerdings noch nicht erreicht. Vor einem Jahr notierte der Raps bei 372,50 Euro am europäischen Terminmarkt. Da liegt der aktuelle Preis noch mit 4,25 Euro drunter.

Weizenpreis steigt ebenfalls

Die europäischen Weizenpreise sind am Ende der letzten Woche am Terminmarkt gestiegen. Der Märzkontrakt für den MATIF-Weizen ging mit 187,50 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag hat er um zwei Euro zugelegt. Der Maikontrakt notierte bei 187,75 Euro und damit 1,75 Euro höher als am Vortag. Die neue Ernte (September) kostete 185,75 Euro und damit 1,50 Euro mehr als am Vortag. Auch heute Mittag folgt der Märztermin im Weizen den positiven Vorgaben aus Chicagound beginnt den Handel am europäischen Terminmarkt mit einem moderaten Aufschlag von 0,75 Euro bei 188,25 Euro/t.
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Frosteinbruch in den USA treibt die Weizenpreise

Ursache dafür sind die kräftig steigenden Weizenpreise in den USA. Der Frosteinbruch in den Hauptanbaugebieten des in Chicago gehandelten Winterweizens Soft Red Winter im Nordosten der USA ist dafür verantwortlich. Dort befürchtet man nun wegen der geringen Schneedecke Auswinterungsschäden. In Europa und Deutschland erhalten die Weizenpreise zudem weiterhin Unterstützung von den unverändert guten aktuellen Exportdaten und dem Abfließen großer Mengen europäischen Weizens auf den Weltmarkt.
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