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Brandenburg

Auflaufende Rapsschläge kontrollieren und Gelbschalen aufstellen

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
26.08.2016

Wo der Raps bereits im Boden ist und sogar schon aufläuft, sollte auf Schädlinge geachtet werden. Dabei helfen auch die Gelbschalen wieder auf dem Acker.

Wie das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) Brandenburg auf isip.de informiert, befinden sich regional, zum Beispiel im Nordwesten Brandenburgs, bereits erste Rapsbestände bereits in der Auflaufphase.

Zur Überwachung relevanter tierischer Schaderreger, insbesondere des Rapserdflohs, sollten bereits nach der Aussaat, spätestens ab dem Auflauf der Bestände Gelbschalen aufgestellt und auch regelmäßig kontrolliert werden. Zusätzlich sind laut LELF auch entsprechende Pflanzenkontrollen auf Fraßsymptome und Käferkontrollen im Bestand zu empfehlen. Bei kühlem Wetter sind die Rapserdflohkäfer in den Morgenstunden zum Teil auch unter vorhandenen Kluten zu finden.

Kohlmotten der zweiten Generation

Auf den bisher kontrollierten Einzelflächen in Brandenburg wurden demzufolge noch keine Rapserdflöhe festgestellt. Im Gegensatz zum Sommer 2014 seien Rübsenblattwespen (2. Generation) bei kreuzblütigen Zwischenfrüchten bisher nicht auffällig aufgetreten.

Anders dagegen das Auftreten von Kohlmotten der 2. Generation. Ende Juni/erste Julidekade seien bei Raps- bzw. Rübsendurchwuchs (Larven und Puppen) und selbst bei Mais blattunterseits Befall (Puppen) auffällig. Auch im Gemüsebau (Kohl) waren im Sommer eine stärkere Flugaktivität und mitunter auch stärkeres Larvenauftreten vorhanden, schreibt die LELF weiter.

Bei Gelbschalen- und Bestandeskontrollen sollte auch auf diese Schaderreger geachtet werden.

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