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Ölsaaten

Australien: Beste Rapsernte seit 15 Jahren erwartet

von , am
20.07.2011

Sydney - In Australien zeichnet sich die beste Rapsernte seit 15 Jahren ab. Das einzige Problem der Erzeuger ist die alte, gentechnisch veränderte Ernte von 2010/11.

Beim Raps verlor der Novemberkontrakt 3,50 Euro und schloss bei 377,25 Euro je Tonne. © Mühlhausen/landpixel
Nach Regenfällen in den Anbaugebieten von Westaustralien und Viktoria hob der Australische Ölsaatenverband (AOF) seine Schätzung für die Ernte 2011/12 jetzt um 6 % auf fast 2,59 Millionen Tonnen an. Das Vorjahresresultat würde damit um mehr als 20 % übertroffen. Basis des größeren Aufkommens ist neben den Niederschlägen eine Ausweitung des Anbauareals um 15 % auf 1,83 Millionen Hektar.

Transgene Ware liegt in den Lagern

Schwierigkeiten macht den Rapserzeugern derzeit noch die Vermarktung der Ernte 2010/11. Aus der alten Ernte liegen noch knapp 50.000 Tonnen gentechnisch veränderter Raps auf Lager. Der transgene Raps wurde in Westaustralien angebaut, dem traditionellen Schwerpunkt der australischen Rapserzeugung. Die Agrarwirtschaft und offizielle Stellen betonen, die Vermarktung der gentechnisch veränderten Ware scheitere allein an ihrem witterungsbedingt niedrigen Ölgehalt und sei nicht auf die gentechnische Modifikation zurückzuführen. 
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