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Ölsaaten

Copa-Cogeca rechnet mit guter EU-Rapspernte

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von , am
01.04.2014

Copa-Cogeca rechnet für das Wirtschaftsjahr 2014/15 mit einer guten Ernte von Ölsaaten und Eiweißpflanzen für Europa. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Schätzung hervor.

Die Ernteschätzungen für die neue EU-Rapsernte 2017 bleiben sehr unterschiedlich. Raps wird wohl wieder knapp in Europa. © landpixel
Copa-Cogeca hat gestern eine neue Schätzungen zu Ölsaaten und Eiweißpflanzen in der EU-28 für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 veröffentlicht. In der Sitzung der Arbeitsgruppe "Ölsaaten und Eiweißpflanzen" von Copa-Cogeca berichteten viele Mitgliedstaaten von einer dank des milden Winters und der guten Winteraussaat positiven Lage.
 
Obwohl die Wachstumsphase gerade erst begonnen hat, scheinen die Anbaukulturen in sehr gutem Zustand zu sein, weshalb Copa-Cogeca eine gute Ernte 2014 erwartet.

Rapsproduktion soll auf hohem Niveau bleiben

Insbesondere die Rapsproduktion in der EU-28, deren Anbaufläche sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent (%) vergrößert hat, dürfte nach Schätzung der Verbände mit 21 Millionen Tonnen auf hohem Niveau bleiben.
 
Somit gehen die Erzeuger in der EU von einer guten Ernte und ausreichend Schrot für die europäischen Viehhalter aus, was die Auswirkungen möglicher Produktionsrückgänge in der südlichen und nördlichen Hemisphäre abmildern kann.

Tubéry kündigt Monitorin-Instrument an

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Gérard Tubéry, wies darauf hin, dass für die Gesamtanbaufläche für Ölsaaten in der EU-28 im Vergleich zum Vorjahr eine Ausweitung um 2,2 % erwartet wird.
 
Um ein klares Bild der Importabhängigkeit der Europäischen Union bei Eiweißpflanzen und anderen pflanzlichen Anbaukulturen zu erhalten, will die Beratungsgruppe "Getreide, Ölsaaten und Eiweißpflanzen" ein Monitoring-Instrument einrichten. Auch ein besseres Marktverständnis soll damit möglich sein. Ein mögliches Einsatzgebiet für das Monitoringtool sieht Tubéry auch im politischen Bereich, beispielsweise wenn es um Biokraftstoffpolitik und deren Auswirkung auf die landwirtschaftliche Erzeugung geht.

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