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Rapsmarkt

Erzeuger sitzen niedrige Rapspreise aus

UFOP/Katharina Krenn/agrarheute
am
01.07.2016

30 bis 40 Prozent der Rapsernte haben die Landwirte im Vorfeld vertraglich fixiert. Für weitere Angebote warten die Erzeuger die ersten Druschergebnisse ab.

Die Gebote am Kassamarkt für Raps waren aufgrund kräftig sinkender Rapskurse in Paris und bei geringer Nachfrage im Juni stark rückläufig. Zum Monatsende stellte die UFOP einen Rapspreis von 352 Euro/t fest, welcher 19 Euro/t weniger als im Vormonat betrug. Angeboten wurde vor diesem Hintergrund kaum etwas.

30 bis 40 Prozent der Erntemenge

Laut UFOP hatten die Erzeuger die festen Preise der vergangenen Monate genutzt und ihre üblichen Mengen zur Lieferung in 2016/17 vertraglich fixiert. Das waren etwa 30 bis 40 Prozent der voraussichtlichen Erntemenge. Für weitere Angebote warten die Erzeuger die ersten Druschergebnisse ab.

Unwetter senkten Erntepotential

Die in vielen europäischen Regionen ungünstige Witterung der vergangenen Wochen hatte den Raps nicht verschont. Trockenheit im Osten und kräftige Niederschläge im Südwesten und Südosten Europas senkten das Ertragspotenzial.

Bis dato rechnen die Experten von MARS mit einem Ertrag von 32 dt/ha. Das wäre immer noch etwa ein Prozent mehr als im langjährigen Mittel, aber 1 dt/ha weniger als im Mai 2016 geschätzt.

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