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Schädlingsbekämpfung

Das gilt es beim Rapserdfloh zu beachten

Rapserdlföhe in Gelbschale
von am
01.09.2017

Durch den Wegfall von insektiziden Beizen im Raps sind die Möglichkeiten einer direkten Bekämpfung des Rapserdflohs eingeschränkt. Das gilt es zu beachten.

Der Rapserdfloh fliegt ab Anfang September in die Rapsbestände. Nach Angaben der LWK Niedersachsen lässt sich der Befall an jungen Pflanzen gut an den typischen, mehr oder weniger kreisrunden Löchern an den Rapspflanzen erkennen. Der Hauptschaden wird durch die Larven des Rapserdflohs verursacht.

Laut LTZ Augustenberg sollte bei Überschreitung der Schadensschwelle des Rapserdflohs behandelt werden, den richtigen Behandlungstermin zu bestimmen ist dabei aber relativ schwierig:

  • Wenn noch nicht alle Pflanzen aufgelaufen sind, ist es für eine Maßnahme zu früh.
  • Andererseits ist es zu spät für die Bekämpfung, wenn keine auflaufenden Pflanzen mehr da sind.

Deshalb rät die LTZ Augustenberg vor jeder Maßnahme die Bestände in den empfindlichen Entwicklungsstadien regelmäßig zu kontrollieren. Ganz wichtig ist es, Gelbschalen aufzustellen, um die Fänge zu bestimmen.

Behandlungsrichtwerte beim Rapserdfloh

Amtliche Richtwerte um den geeigneten Behandlungstermin zu finden sind nach Angaben der LTZ Augustenberg:

  • wenn nach dem Auflaufen zehn Prozent der Blattfläche zerstört sind, ist eine Bekämpfung mit Insektiziden sinnvoll
  • wenn ab dem 4-Blattstadium in der Gelbschale in drei Wochen 50 Rapserdflöhe gefangen werden
  • bei 50 bis 70 Käfern sollte bei warmer Witterung, bei über 70 Käfern sollte grundsätzlich behandelt werden

Es ist keine Bekämpfung erforderlich, wenn ab dem 4- bis 6-Blattstadium weniger als 50 Käfer pro Gelbschale in drei Wochen gefangen werden.

In der Regel seien Behandlungen ab dem 6-Blattstadium bei warmer Herbstwitterung von Anfang bis Mitte Oktober ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

Die LWK Niedersachsen bietet zu dem Thema ausführliche Materialien: Raps: Auftreten von Schädlingen im Herbst

Landwirt Bützler: Säen, Mist und Freundschaftsdienste

Mist fahren
Montags war der Lohnunternehmer nochmal bei Landwirt Bützler, um die letzten Karren Mist zu fahren. Weil sie mit dem Traktor besser aufladen konnten, mussten er und seine Mitarbeiter danach auch den Trecker wieder saubermachen. © Nordeifel Agrarvideos
Einsähen
Danach wurden ein paar Stellen eingesäht, an denen Bützler vorher mit dem Grubber Unebenheiten und alte Grenzen beseitigt hatte. © Nordeifel Agrarvideos
Stall bei Nacht
Gut, dass die ersten Arbeiten geschafft waren. Denn der Mondwechsel stand an und das Wetter sollte auch bald etwas Regen bringen. © Nordeifel Agrarvideos
Gülle
Weiter gings im Stall. Dort wurden ein paar Fässer Gülle bei den Rindern abgesaugt. © Nordeifel Agrarvideos
Weidezaun
Mittwochs haben Bützler und seine Kollegen dann den Zaun gemacht und die Rinder über die Straße getrieben. © Nordeifel Agrarvideos
Kuh als Hochzeitsgeschenk
Auch das Hochzeitsgeschenk von Landwirt Bützler, die Kuh Resi, hatte Spaß an der Sonne im Stall! © Nordeifel Agrarvideos
Split
Ein Freund, ein guter Freund - das ist Landwirt Bützler. Am Donnerstag zum Beispiel war er Split holen für einen Kumpel. © Nordeifel Agrarvideos
Garage mit Split
Den Split hat er seinem Freund dann natürlich geliefert und abends in dessen Garage gedrückt, damit er dort pflastern kann. © Nordeifel Agrarvideos
Kühe im Maisfeld
Zuvor aber hatten Bützler und seine Kollegen noch ein paar trockene Kühe übers Maisfeld auf eine neue Wiese getrieben. © Nordeifel Agrarvideos
Holzkünstler
Am Freitagmorgen ging es für die kleinen Familie Bützler dann in die Schweiz auf eine Hochzeit. Als Showeinlage schnitt dort unter anderem ein Holzkünstler eine Holzkuh. © Nordeifel Agrarvideos
Junglandwirt
Wie Landwirt Bützler berichtet, war es ein gelungenes Wochenende: "Weil die Fahrt so weit war, sind wir das ganze Wochenende in der Schweiz geblieben und haben Samstags ordentlich ausgeschlafen!" Übrigens auch der Junglandwirt! © Nordeifel Agrarvideos
Kuhstall
Doch als die Familie am Sonntagabend wieder zuhause ankam, war der Landwirt froh, seine Mädels wieder zu sehen. © Nordeifel Agrarvideos
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