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Ölsaaten

Gut gewählt: Die passende Zwischenfrucht finden

von , am
08.08.2011

Welche Zwischenfrucht ist die richtige? Bei der Vielzahl am Heterodera resistenter Ölrettich- und Senfsorten fällt die Wahl nicht leicht. Hilfe verspricht ein neuer Leitfaden.

Bei Ölrettich sollte kein Raps, keine Rüben und keine Sonnenblumen in der Fruchtfolge stehen. © landpixel
Bei der Vielzahl Heterodera resistenter Ölrettich- und Senfsorten fällt die Auswahl schwer. Der neu gestaltete "LIZ-Leitfaden-Zwischenfrucht" verspricht, neben der Resistenz gegen Heterodera schachtii auch weitere wichtige Sorteneigenschaften (Blühneigung, Lagerneigung, Massenbildung, ...) mittels Farbgestaltung leicht und eindeutig zu beschreiben. Darüber hinaus sind auch zusätzliche Resistenzen, beispielsweise gegen Meloidogyne chitwoodi (Wurzelgallenälchen) aufgeführt.
 
Nach Rückfrage beim jeweiligen Vertrieb wurden zugelassene, aber nicht gehandelte Sorten getrennt aufgeführt. Kurz gefasste Anbau-Tipps für eine optimale Nematodenbekämpfung runden die Information ab. Mit welcher konkreten Nematodenreduktion unter den gegebenen Bedingungen zu rechnen ist und welcher Zuckerertragsgewinn sich daraus ergibt, berechnet das Programm "LIZ-Zwischenfruchtanbau" mit wenigen Eingaben.
 
Beliebteste Zwischenfrucht: Senf
 
Bei unserer aktuellen agrarheute.com-Umfrage gibt ein Großteil der Teilnehmer (37,5 Prozent) an, als Zwischenfrucht auf Senf zu setzen. An zweiter Stelle - mit 25,4 Prozent - stehen Zwischenfrucht-Mischungen, gefolgt von Ölrettich mit 11,6 Prozent. Lupinen stehen am seltensten auf den Feldern. Für sie entscheiden sich nur 2,6 Prozent.
 
Welche Zwischenfrucht wählen Sie? Machen Sie doch bei unserer rechts stehenden Umfrage mit.
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