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Ölsaaten

GVO-Saatgutuntersuchung: Raps und Senf nicht verunreinigt

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von , am
09.08.2011

Hannover - Niedersächsischer Winterraps und Senf war 2011 frei von gentechnischen Verunreingungen. Das hat die amtliche Kontrolle ergeben.

Der Raps steht weider gut da. An der Matif gewannen alle Rapskontrakte hinzu. © Mühlhausen/landpixel
Die diesjährigen Ergebnisse der amtlichen Kontrolle von Winterraps und Senf auf Spuren von gentechnisch veränderten Organismen liegen vor. 40 Winterraps- und drei Senfproben wurden untersucht. Das Ergebnis: Alle Proben waren frei von gentechnisch veränderten Anteilen. Das teilt das niedersächsische Umweltministerium mit. Bereits im Vorjahr waren alle Stichproben frein von Verunreinigungen.
 
Die Anzahl der Proben und die Methode der Untersuchungen sind zwischen den Ländern abgestimmt. Gentechnisch veränderte Anteile sind in konventionellem Saatgut nicht zugelassen. Die Einhaltung dieser europäischen Regelung überwacht in Niedersachsen das Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, gemeinsam mit der staatlichen Gewerbeaufsicht und dem Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Raps: Druschergebnisse zeigen regional niedrige Ölgehalte

Erste Druschergebnisse im Raps weisen nach Informationen des Rapool-Rings regional niedrige Ölgehalte auf. Sie liegen bei etwa 40 Prozent. Die niedrigen Ölgehalte sind auf viele Faktoren zurückzuführen.
 
2010/2011 war ein Jahr mit Witterungsextremen, verbunden mit vielen Stressfaktoren für die Rapspflanze. Diese können zu niedrigeren Ölgehalten führen. So spielen die Sonnenscheindauer im Juni/Juli, Hitzeperioden, die N-Düngung und -Verfügbarkeit eine Rolle.  Jahresschwankungen im Ölgehalt werden immer wieder beobachtet und sind in den vergangenen Jahren häufig mit Abreifeproblemen zu erklären gewesen. Eine gute Ausreife bei wenig Stressfaktoren führte hingegen immer zu guten Ölgehalten.
 
 
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