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Ölsaaten

Raps hält 350-Euro-Marke, neue Sojaernte teurer

© landpixel
von , am
24.06.2014

Für die neue Ernte halten sich die Rapspreise am europäischen Terminmarkt weiter über der Marke von 350 Euro. Im Mittelwesten der USA herrscht Land unter, was den Preis für den Novemberkontrakt Soja treibt.

Die Sojabohne verlier 7,50 US-Cent auf 971,00 US-Cent je Bushel. © landpixel
Die Rapspreise für die neue Ernte halten sich am europäischen Terminmarkt weiterhin über der Marke von 350 Euro. Gestützt wird der Markt dabei vor allem aus den USA wo sich die Sojapreise zuletzt erneut nach oben bewegten.
 
Allerdings ist der Preisabstand zwischen alter und neuer Ernte weiterhin sehr groß und spiegelt die erwartete Angebotsentwicklung am Sojamarkt (Rekordernte und Rekordbestände) im neuen Wirtschaftsjahr wider.
 
In Frage gestellt wird diese sehr komfortable Versorgung indessen durch die derzeitigen Witterungsverhältnisse in den USA. Wie beim Mais lassen Dauerregen und Überflutungen in den wichtigsten Anbaustaaten die Sorgen vor Ertrags- und Produktionsausfällen wachsen und die Preise werden gestützt.

Neue Sojaernte wird teurer

Am US-Terminmarkt sind die Sojapreise zum Beginn der letzte Woche gefallen und dann in der zweiten Wochenhälfte wieder gestiegen. Im Wochenvergleich blieben die vorderen Termine fast stabil, die hinteren Termine (neue Ernte) sind um knapp zwei Prozent (%) gestiegen.
 
Grund für den Anstieg des Novemberkontraktes sind die Befürchtungen hinsichtlich witterungsbedingter Produktionsausfälle (Überflutungen) im Mittelwesten. US-Analysten vergleichen die Situation bereits mit dem Extremjahr 1993 als Dauerregen und Überflutungen die US-Sojaerträge um 13 Prozent nach unten drückte (bei Mais um 23 %). Das USDA wird am nächsten Montag aktuelle Daten zur Entwicklung der den Anbauflächen (Acreage Report) für die neue Ernte liefern.
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