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Besuch beim Praktiker

Raps: Korn um Korn gespart

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am Mittwoch, 14.07.2021 - 10:40 (Jetzt kommentieren)

Bei der Einzelkornsaat im Raps kommt es auf Präzision an. Johann-Friedrich Fricke setzt das Verfahren in seinem Betrieb ein. So kann er Kosten für Saatgut und Pflanzenschutz einsparen.

Johann-Friedrich Fricke ist von der Einzelkornsaat im Raps überzeugt. Der Landwirt bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb mit 200 ha vor den Toren Hannovers. In der Region sind vor allem Lösslehmböden verbreitet. Auf den schwereren Sandorten mit Ackerfuchsschwanzproblematik ist der Raps daher ein wichtiger Bestandteil der Fruchtfolge

Bei der Einzelkornsaat setzt Fricke auf niedrigere Saatstärken von 22 bis 28 Körnern pro ha. Dadurch spart er Saatgutkosten. Gedrillt wird mit einer Väderstad Tempo „Besonders vorteilhaft ist, dass die Saatreihen nach oben hin relativ locker sind. Dadurch gibt es weniger Probleme mit verschlämmten, verhärteten Lössböden nach Starkregenereignissen“, sagt er.

Präzise Aussaat mit RTK

Ein wichtiger Punkt bei der Einzelkornsaat ist für Fricke das Drillen mit Real-Time-Kinematik-Lenksystem (RTK). Damit kann er noch präziser arbeiten als mit gewöhnlichem GPS. Die streifenweise Tiefenlockerung, die Saatgutablage, der Unterfußdünger, all das muss genauestens aufeinanderpassen, damit die Einzelsaat ihre Stärken ausspielen kann.

Die Präzision zahlt sich aus. Beim Vergleich der Einzelkornsaatpflanzen mit einem benachbarten, breit gedrillten Bestand lässt sich optisch ein Unterschied erkennen. Die einzelne Pflanze wirkt bei der Einzelkornsaat oft kräftiger und größer als bei der Breitsaat.

 

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