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Ölsaaten

Raps: Mehrheit setzt auf Behandlung gegen Pilze

von , am
26.09.2013

München - Die Aussaat des Rapses ist abgeschlossen. Viele Landwirte rechnen bereits jetzt damit, dass eine Behandlung gegen Pilzkrankheiten nötig wird. Dies hat unsere jüngste Umfrage ergeben.

Die deutschen Landwirte spritzten 2014 vier mal mehr Insektizide. © krick/agrar-press
In unserer vergangenen agrarheute-Umfrage wollten wir wissen, wieviele Rapsanbauer schon jetzt einplanen, dass sie eine Behandlung gegen Pilzkrankheiten durchführen werden. Zu der Umfrage gaben in den vergangenen zwei Wochen 561 agrarheute-user ihre Stimme ab.
 
Das Ergebnis sieht so aus: die absolute Mehrheit, also über 53 Prozent rechnet schon jetzt fest damit, dass eine Pilzbehandlung beim Raps notwendig ist. Ein Viertel, also 25 Prozent, unserer Teilnehmer ist noch unentschlossen und macht diese Entscheidung davon abhängig, wie sich die Rapspflanzen entwickeln. Jeder Fünfte, genauer gesagt 21 Prozent der Teilnehmer schließt eine Behandlung aus.

Vergangene Rapsernte fiel positiv aus

Das Statistische Bundesamt rechnet in seiner zweite Ernteschätzung die deutsche Rapsernte mit rund 5,77 Millionen Tonnen (Mio. t) der Ölfrucht. Im Vergleich zur ersten Prognose von Juni (5,4 Mio. t) ist dies ein weiterer Aufschlag um sieben Prozent (%).
 
Der Produktionszuwachs beruht überwiegend auf der etwa zwölf Prozent größeren Anbaufläche. Aber auch die durchschnittlichen Erträge sind mit 39,6, dt/ha etwa sieben Prozent höher als im Jahr 2012. Die Rapspreise sind seit dem Frühjahr um mehr 100 Euro/t oder etwa ein Viertel gefallen.
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