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Ölsaaten

Rapsaussaat: Landwirte bleiben Raps treu

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von , am
05.08.2014

Die Landwirte lassen sich vom Beizschutz-Verbot nicht abschrecken. Die meisten werden die Kultur auch dieses Jahr wieder aussähen. Immer mehr setzen auf pfluglose Anbautechnik. Das geht aus einer Umfrage hervor.

Demnächst beginnt die Rapsaussaat. © landpixel
84 Prozent der Landwirte ihren Rapsanbau zukünftig kaum ändern. Das geht aus dem ‚Raps Barometer 2014 des Saatgutherstellers DuPont Pioneer hervor. "Dies ist umso bemerkenswerter, da erstmals zur diesjährigen Rapsaussaat kein insektizider Beizschutz zur Verfügung steht", sagt Ulrich Schmidt, Business Director Northern Europe bei DuPont Pioneer. 382 Rapsanbauer gaben ihre Einschätzungen zur ihrer Anbauintention ab.

Ertragsfaktoren

Landwirte, die eine Änderung im Rapsanbaumanagement planen, setzen verstärkt auf eine pfluglose Anbautechnik (77%). Laut der Befragung haben Fruchtfolge (50%), Grundbodenbearbeitung (32%) und Saatzeit (29%) den größten Einfluss auf den Rapsertrag.
 
Hinsichtlich der Schädlinge haben Rapsglanzkäfer (44%) und Rapsstängelrüssler (28%) den stärksten Einfluss auf den Rapsertrag der befragten Landwirte. Bei den Unkräutern sind es Klettenkraut und Kamille (jeweils 30%), gefolgt von Ausfallgetreide und Ackerfuchsschwanz.

Clearfield-System wenig bekannt

89 Prozent der Befragten gaben an, keine Anbauerfahrung mit Clearfield-Produktionssystem zu haben. 10 Prozent der Befragten sehen jedoch Vorteile für ihren Betrieb durch den Anbau von Clearfield-Rapssorten. Die Umfrage ergab außerdem, dass eine Beschränkung der Düngerhöchstmenge für den Großteil der Befragten keine Änderungen hinsichtlich der Raps-Anbaufläche nach sich ziehen würde.

Vegetationsreport: Bodenbearbeitung nach Raps

 
 
 
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