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Schädlingsdruck

Rapserdfloh: Bestände unbedingt kontrollieren

Rapserdfloh auf einem Rapsblatt
© agrarfoto
von , am
06.10.2017

Das kühl-feuchte Wetter bremst die Aktivität von Rapsschädlingen derzeit deutlich. Der tatsächliche Befall lässt sich aber nur durch rechtzeitiges Aufstellen von Gelbschalen richtig einschätzen.

Auch wenn das Wetter den Schädlingsbesatz derzeit bremst, ist es wichtig, die eigenen Flächen im Blick zu behalten. Die Berater des LTZ Augustenberg in Baden-Württemberg haben bei ihren wöchentlichen Kontrollen nur auf einzelnen Schlägen Erdfloh-Besatz festgestellt, der die Schadensschwelle überschritten hat.

An den meisten Standorten hat der Raps das 3-Blatt-Stadium überschritten, so dass eine Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll ist.

Schadschwellen beim Rapserdfloh

Eine Behandlung ist notwendig, wenn ab dem Keimblattstadium mehr als 50 Käfer in 3 Wochen in der Gelbschale gezählt werden oder wenn bei der Bonitur bis zum 3-Blatt-Stadium festgestellt wird, dass 10 Prozent der Keim- bzw. der Laubblätter sichtbar durch Fraß zerstört sind

Der Aussaatzeitpunkt spielt eine wichtige Rolle. Gleichmäßige Bestände, die bereits Ende August gesät wurden, sind im Wachstum durch die kühle Witterung ausgebremst worden. Trotzdem haben diese Flächen oft schon mehr als 6 Laubblätter entwickelt. Solche Schläge sollten bei Wiederbefahrbarkeit und so bald wie möglich durch einen gezielten Wachstumsreglereinsatz im Wachstum gebremst werden.

Anfang bis Mitte September gesäte Bestände hinken in der Entwicklung etwas hinterher. Auf solchen Schlägen sollte der Einsatz eines Wachstumsreglers noch geschoben werden, bis es die Entwicklung der Pflanzen es tatsächlich erfordert.

Bodenbearbeitung: Kurzscheibenegge Bednar-Atlas im Test

traction hat die Atlas AM 10000 auf einem mittelschweren Standort in der Nähe der Stadt Halle (Saale) einmal zur zweiten Stoppelbearbeitung im Frühherbst und einmal zur Saatbettbereitung und Gülleeinarbeitung im Frühjahr genauer unter die Lupe genommen. © Matthias Mumme/traction
Der Leistungsbedarf ist relativ hoch, was vor allem dem Gewicht und der Walze der Testmaschine geschuldet ist. Als leichtere Alternative hat Bednar ja noch die Swifterdisc-Baureihe im Programm. © Matthias Mumme/traction
Ungewohnt ist der Klappmechanismus für den Transport, der ganz gut funktioniert – aber zusammengeklappt das Zurückstoßen erschwert. © Matthias Mumme/traction
Zum Wenden am Vorgewende werden die Arbeitswerkzeuge komplett hochgeschwenkt. © Matthias Mumme/traction
In Arbeitsstellung sollten die Aushubzylinder in Schwimmstellung gefahren werden. Die hinteren Transporträder befinden sich dann horizontal neben den äußeren Stütz­rädern und die Stabilisierungsstreben sind über eine Kinematik arretiert. © Matthias Mumme/traction
Seitliche Scheibenseche und versetzte äußere Scheiben sorgen für glatte Ränder. Die grob gezahnten Scheiben sind um 17 Grad angeschrägt.   © Matthias Mumme/traction
Ob bei der Gülleeinarbeitung auf Maisstoppel im Frühjahr oder dem zweiten Strich auf Weizenstoppel: Die Einmischung, Einebnung und Krümelung waren stets gut.  © Matthias Mumme/traction
Den vollständigen Testbericht zur Bednar Atlas AM 10000 lesen Sie in der traction-Ausgabe Juli/August 2016. © Matthias Mumme/traction
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