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Herbstbestellung

Nach der Rapsernte: So gegen Aufwuchs vorgehen

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am Montag, 16.07.2018 - 13:30 (Jetzt kommentieren)

Auf Flächen mit langjährigem Rapsanbau stagnieren die Erträge. Neben Fruchtfolgekrankheiten liegt das auch im Aufwuchs von Ausfallraps begründet. Das Mulchen der Stoppeln lohnt.

Wird Altraps vergraben, fällt er in eine sekundäre Keimruhe. Die Samen überdauern unter Umständen mehr als zehn Jahre im Boden. Sie laufen oft zur unpassenden Zeit wieder auf.

Um für die Herbstbestellung möglichst viel Samen vor der Saat des folgenden Getreides zum Auflauf zu bringen, sollten Sie nur möglichst flach arbeiten.

Drei Tipps, um Ausfallraps im Griff zu halten

1. Die höchsten Keimraten werden erzielt, wenn die abgeernteten Flächen zunächst mit einem Mulcher bearbeitet werden. Der Mulcher schlägt geschlossene Schoten auf, und die Rapssamen bekommen Kontakt zum Boden.

2. Alternativ lässt sich striegeln. Der Striegelgang ist möglichst zu jeder Auflaufwelle zu wiederholen. Das bekämpft den Aufwuchs und bringt weitere Samen zur Keimung.

3. Im weiteren Verlauf kommen dann Grubber oder Scheibenegge zum Einsatz. Ist die Bodenstruktur in Ordnung, lässt sich der nachfolgende Weizen ohne tiefe Lockerung drillen. 

Mit Material von ISIP
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