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Analyse

Rapspreis fällt auf tiefsten Stand seit Jahresbeginn

Ein Berg mit Rapskörnern
Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
28.02.2017

Die europäischen Rapspreise sind im Verlauf der vorigen Woche um 13 Euro auf den niedrigsten Stand seit Ende Januar gefallen.

Die Ursache für die Preiskorrektur an der Matif beim Rapspreis war der Preisrutsch bei den Sojabohnen, der durch die für 2017 erwartete Anbauexpansion in den USA ausgelöst wurde. Auch für die neue Rapsernte gingen die Preise im Wochenverlauf um etwa 9 Euro nach unten.

Die neue Woche beginnt zunächst mit einer Konsolidierung der vorderen Rapspreise und einem recht deutlichen Preisrückgang für die neue Ernte.

Ausführliche Hintergrundinformationen zu den Raps- und Sojapreisen finden Sie auf der Seite des agrarmanager.

Rapspreis fällt an der Matif auf rund 410 Euro

Die europäischen Rapspreise sind an der Matif in der vorigen Woche mit den nachgebenden Sojapreisen kräftig gefallen. Der vordere Termin verlor rund 13 Euro und die neue Ernte etwa 9 Euro. Der Maitermin 2017 beendete den Handel am europäischen Terminmarkt am vorigen Freitag bei 410,25 Euro und damit 2,75 Euro niedriger als am Vortag. Gleichzeitig waren die Rapspreise für den Maitermin 13,50 Euro niedriger als eine Woche zuvor.

Die neue Rapsernte 2017 (August) handelte man am vorigen Freitag mit 380,75 Euro und damit ebenfalls 2,75 Euro niedriger als am Vortag. Gleichzeitig waren die Preise für die neue Ernte 9 Euro niedriger als in der Vorwoche.

Rapspreis gibt am deutschen Kassamarkt 9 Euro ab

Am deutschen Kassamarkt sind die vorderen Rapspreise im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls kräftig gefallen. Im deutschen Großhandel lagen die Preismeldungen am 27. Februar für den auslaufenden Februartermin zwischen 417 Euro (Mittelandkanal), 419 Euro (Hamburg) und 423 Euro (Mannheim) und damit 9 Euro niedriger als am Montag vor einer Woche.

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