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Ölsaaten

Rapsschrot 2011 in hoher Qualität und stabilen Energiegehalten

von , am
06.03.2012

Nörvenich - Rapsextraktionsschrot aus deutschen Ölmühlen hat auch 2011 seine hohe Qualität und gute Homogenität als Proteinfuttermittel unter Beweis gestellt.

© Jonathan Willmann/aboutpixel.de
Darauf hat das Internetportal www.proteinmarkt.de hingewiesen. Mit einer mittleren Trockenmasse von 89,2 Prozent und einem unteren Extremwert von 88,1 Prozent hätten in der letzten Saison optimale Voraussetzungen für die Lagerung bestanden, erklärten die Fachleute. Der Restfettgehalt vom letztjährigen Rapsextraktionsschrot habe nach den Ergebnissen des bundesweiten Monitoring der Landesfütterungsreferenten mit 2,4 Prozent relativ deutlich unter den Werten der Vorjahre gelegen.
 
Wegen eines Rückgangs beim Rohfasergehalt und eines Anstiegs beim Proteingehalt auf 34,1 Prozent sei der Energiegehalt aber mit 6,4 MJNEL für Rinder und 10,0 MJME für Schweine praktisch gleichgeblieben.

Rapsschrot als Eiweißfuttermittel

Rapsextraktionsschrot stoße als Proteinergänzer bei der Fütterung von Rindern und Schweinen zunehmend auf Interesse, so die Experten. Aktuelle Fütterungsversuche bei der Milchkuh belegten Einsatzmöglichkeiten von mehr als vier Kilogramm pro Tier und Tag, so dass ein vollständiger Ersatz von Sojaextraktionsschrot selbst auf höchsten Leistungsniveaus Realität werde. Mit bis zu 15 Prozent könne auch in der Schweinemast ein bedeutender Teil an Sojaschrot ersetzt werden.
  • Weitere Einsatzempfehlungen von Raps in der Nutztierfütterung sind laut Onlineportal ab sofort abrufbar unter www.proteinmarkt.de.
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