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Ölsaaten

Saatgutmonitoring: Raps ist frei von GVO-Verunreinigungen

© landpixel
von , am
23.08.2011

Stuttgart/Kiel - Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben ihr diesjähriges Saatgutmonitoring rechtzeitig vor der Rapsaussaat abgeschlossen. Keine der Proben wurde beanstandet.

Der Raps legte am Freitag ganze 5,50 Euro je Tonne an der Matif zu und schloss knapp unter 370 Euro. © Mühlhausen/landpixel
Baden-Württemberg: Alle Proben ohne Befund
 
"Der Pflanzenbau in Baden-Württemberg muss frei von Gentechnik bleiben. Die Landesregierung lässt deshalb im Rahmen eines Saatgut-Monitorings Saatgut von Raps vor der Aussaat auf Verunreinigungen mit gentechnisch verändertem Material untersuchen. Die 60 dieses Jahr ausgewerteten Proben zeigten keinerlei Auffälligkeiten", teilt Alexander Bonde, Landwirtschaftsminister Baden-Württemberg, mit. Das mit der Untersuchung beauftragte Landwirtschaftliche Technologiezentrum in Karlsruhe habe keine gentechnisch veränderten Bestandteile feststellen können. Die Untersuchungen seien rechtzeitig vor der Aussaat abgeschlossen worden.

Schleswig-Holstein: Proben frei von GVO-Spuren

Rapssaatgut in Schleswig-Holstein ist frei von GVO-Spuren, teil das Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein mit. Beim Saatgut-Monitoring wurde stichprobenweise Rapssaatgut auf Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) untersucht. In keiner der in diesem Jahr untersuchten 88 Rapssaatgutpartien wurde ein GVO-Nachweis erbracht. 
 
Internationaler Handel führt immer wieder zu Verunreinigungen
 
Gentechnisch veränderter Raps wird weltweit in erheblichem Umfang in gentechnisch veränderten Varianten angebaut. Da Saatgut international gehandelt wird, kommt es immer wieder zu Verunreinigungen von gentechnikfreiem Saatgut. Der Anbau von gentechnisch verändertem Raps ist in Deutschland nicht erlaubt. Für Saatgut gibt es derzeit keine von der EU festgelegten Vollzugsschwellenwerte. Es gilt die Nulltoleranz. Saatguthersteller untersuchen ihr Saatgut routinemäßig. Das Saatgutmonitoring der Länder soll die Anstrengungen der Saatgutwirtschaft unterstützen. 
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