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Ölsaaten

Schleswig-Holstein: Rapssaatgut ist GVO-frei

von , am
20.08.2012

In Schleswig-Holstein ist das GVO-Monitoring bei Rapssaatgut abgeschlossen. Das Ergebnis zeigt keine Spuren von gentechnisch verändertem Saatgut.

Der Raps hat seine Aufwärtstendenz an der Matif gestern fortgesetzt. © hapo/landpixel
Das Umweltministerium Schleswig-Holsteins gab am Freitag dem Abschluss des diesjährigen Rapssaatgutmonitoring bekannt. Es seien keine Spuren von gentechnisch verändertem Saatgut entdeckt worden, so heißt es. In diesem Jahr seien insgesamt 85 Rapssaatgutpartien beprobt worden. Alle Ergebnisse seien negativ. Da der Anbau von gentechnisch verändertem Raps in Deutschland nicht erlaubt ist, würden die Saatgutuntersuchungen so terminiert, dass die Ergebnisse rechtzeitig vor der Aussaat vorliegen.
 
Das Ergebnis der diesjährigen Beprobung zeige weiterhin, dass die Saatzuchtfirmen durch ihre Qualitätssicherungsmaßnahmen dafür Sorge tragen, diese Vorgaben einzuhalten.

Beitrag zur gentechnikfreien Landwirtschaft

Das Landwirtschaftsministerium beabsichtige, auch künftig weitere Stichproben zur experimentellen Überwachung von Saatgut verschiedener Kulturpflanzen durchzuführen. Durch die regelmäßigen Überwachungsmaßnahmen will Schleswig-Holstein einen  Beitrag für einen wirksamen Schutz einer gentechnikfreien Landwirtschaft leisten. Dieses Schutzziel habe die Landesregierung erst im Juli 2012 durch ihren Beitritt zum "Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen" bekräftigt.
 

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