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Ölsaaten

Umfrage: Wie steht der Raps nach dem Winter da?

© agrarmanager
von , am
20.04.2015

Das Wetter der letzten Tage schiebt den Raps jetzt kräftig an. Das dürfte auch angeschlagenen Rapsbeständen helfen, Lücken zu schließen. Wie ist der Raps bei Ihnen aus dem Winter gekommen?

Mit dem Anstieg der Temperaturen hat ein stärkerer Einflug des Rapsglanzkäfers in die Bestände eingesetzt. So wurden Käfer in Gelbschalen beispielsweise in Sachsen bereits in der Vorwoche gefangen. Für die Entscheidung pro Bekämpfung ist der Besatz mit Käfern pro Pflanze maßgebend, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erläutert. Um den Besatz festzustellen, sollten die Rapspflanzen über einem Gefäß ausgeklopft werden. Beachten Sie die Bekämpfungsrichtwerte.
 
Durch ständigen Neuzuflug können die Rapsbestände nie komplett käferfrei sein. Ziel der Bekämpfungsmaßnahmen ist, die tierischen Schaderreger unter der Schadschwelle zu halten.
 
 

Raps-Schädling: Kleine Kohlfliege greift angeflogen

Auch die kleine Kohlfliege treibt nun wieder ihr Unwesen. Laut Deutscher Saatveredlung ist sie der gefährlichste Rapsschädling der letzten Jahre. Die erste Generation tritt je nach Witterung im April /Anfang Mai auf. Etwa acht bis zehn Tage später beginnt die Eiablage an den Wurzelhälsen junger Kohlpflanzen. Aus den Eiern entwickeln sich kleine weißlich-gelbe Maden, die sich in die Wurzeln der jungen Kohlpflanzen einfressen und sie erheblich schädigen.
Greifen die Schädlinge die jungen Raspflanzen an, sind schwächere Bestände von vornherein mit einem größeren Ausfallrisiko behaftet.Im Jahr eins ohne Neonicotinoide spielt der Erdfloh dabei auch ein wichtige Rolle.
 
Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind die Bestände gut durch den Winter gekommen oder gibt es nennenswert Ausfälle oder war sogar ein Umbruch nötig? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechts) teil und geben Sie uns Bescheid.
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