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Ölsaaten

Vegetationsreport: Bodenbearbeitung zu Raps

von , am
14.08.2013

Einige Weizenbestände müssen erst gedroschen und in Windeseile für die bevorstehende Rapsaussaat hergerichtet werden. Jedoch verzögern die bevorstehenden Gewitterschauer die Ernte weiter.

Diese unterschiedlichen Voraussetzungen nach früh gemähter Gerste/Weizen und spätem Weizen führen zu verschiedenen Bodenbearbeitungsvarianten. Die Bodenbearbeitung kann Fehler der Häckselqualität und Strohverteilung des Mähdreschers nicht ausreichend beheben. Nach dem Mähdrusch müssen Strohhaufen oder Ernterückstände auseinander gezogen und verteilt werden. Der nächste Arbeitsschritt nach der Stoppelbearbeitung, kann je nach Strohmenge, tiefer durchgeführt werden. Das Stroh muss für eine gute Strohrotte mit genügend Erde vermischt werden.

Ziel: Feinkrümeliger Saathorizont

Der Boden ist in einigen Regionen auf Krumentiefe feucht. Nasser Boden sollte nicht nur flach bearbeitet werden - auch wenn das Risiko von "Schmierschichten" besteht. Die Bodenverdichtungen der alten Fahrspuren sollten unterfahren und beseitigt werden.
 
Für die Grundbodenbearbeitung zu Raps bestehen zwei Alternativen: Pflug oder Grubber. Für die Ausbildung der Pfahlwurzel des Rapses ist das Gerät zweitrangig, entscheidender ist ein gut durchmischter und Störschichten-freier Boden. Das große Ziel lautet: Einen feinkrümeligen Saathorizont schaffen, der Wasser für die Keimung und einen zügigen Feldaufgang speichert und es langsam an die Pflanze abgibt.
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